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Denken Hilft

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17:35 27.09.2019
Quelle: Nick Neufeld

„Menschen, die nicht denken, sind wie Schlafwandler“, schreibt die Philosophin und politische Theoretikerin Hannah Arendt.  Zum 22. Mal veranstaltet die Stadt Hannover in Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität und der Volkswagenstiftung die „Hannah-Arendt-Tage“ zu Ehren der in Hannover geborenen deutsch-amerikanischen jüdischen Denkerin. Außerdem zeigt das Theater an der Glocksee eine Produktion, die sich der Politiktheoretikerin auf ungewöhnliche Weise nähert: In „Hannah und der Punk. Oder wie geht Freiheit?“ will das Theaterteam Arendts Reflexionen mit der Punkband Pisscharge auch rhythmisch erlebbar machen. Das kann ganz schön laut werden. Die spielzeit hat Regisseurin Lena Kussmann gefragt, wie viel Punk in Hannah Arendt steckt. Die neuen Ensembles von Oper und Schauspiel sind mit einem beeindruckenden Premieren-reigen durchgestartet, im Oktober geht es weiter. Mit einem vielstimmigen Angebot für Freunde der Klassik, für Familien, die mit „Xchange“ Kunst und Kultur auf neue Art erleben wollen, für Bürgerinnen und Bürger, die selbst im Bürgerchor mitsingen, wenn die antike Geschichte von Sophokles im Ballhof Eins neu erzählt wird: „Antigone. Ein Requiem“ von Thomas Köck. Oder für Fans von Virginia Woolf, deren literarisches Meisterwerk „Orlando“ im Schauspielhaus Premiere feiert.  
Die spielzeit begleitet Sie durch das Programm der großen und kleinen Bühnen der Stadt, die mit einer neuen Hannover-Erzählung ins Rennen um den Titel der Kulturhauptstadt 2025 geht. Mit Gottfried Wilhelm Leibniz und dem Merz-Künstler Kurt Schwitters als Protagonisten in der „Agora of Europe“, einem „Kraftwerk“ der Ideen. Auch wenn es bisher – noch – keine konkreten Bühnen-Projekte gibt, steht eines fest: Mit der Bewerbung für 2025 ist Hannovers Kulturszene zusammen gerückt. Allein das ist ein Gewinn.

Einen spannenden spielzeit-Oktober wünscht
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