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Fundstücke

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Karin Dzionara
Quelle: Nick Neufeld

In Zeiten, in denen man möglichst daheimbleiben soll, bietet sich meist auch die Gelegenheit zum Aufräumen. Was brauchen wir noch, was kann weg, was wollen wir behalten? Die Frl. Wunder AG hat Inventur gemacht und ihren Theaterfundus durchforstet. „Schon wieder: Lagerkoller“ heißt die  virtuelle Reise in die Schatzkammer des Theaterkollektivs. Das Ensemble hat ein Spiel im Netz entwickelt, mit dem sich die einzelnen Fundstücke zu einer Geschichte zusammenfügen lassen. Per Mausklick.
Solange die Theater noch geschlossen bleiben müssen, stellt Ihnen die spielzeit regelmäßig die Onlineangebote der großen und kleinen Bühnen vor. Das Theater fensterzurstadt etwa baut weiter an seinem virtuellen „Kafka. Off. Bureau“ mit Videosequenzen, Assoziationen und Zitaten des Schriftstellers Franz Kafka. Um über die Distanz hinweg mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen, bietet das Ensemble jetzt auch Zoom-Sprechstunden an.
Unter dem Motto „Sind wir uns nah?“ präsentiert die Oper ihren digitalen Spielplan und greift damit eine Frage auf, die uns alle momentan beschäftigt. Wie lässt sich in Zeiten des Abstands Nähe herstellen? Livestreams, Videos oder Podcasts im virtuellen Raum können dabei helfen. Und oft ergeben sich auch ganz neue ästhetische Perspektiven. Das Niedersächsische Staatsorchester  entwickelt mitten im Lockdown ein ungewöhnliches Format: Das 5. Sinfoniekonzert ist ein Gesamtkunstwerk mit Musik von Jean Sibelius und bewegten Bildern des Videokünstlers Tal Rosner: "MYTHOS: Visual concert" wird teils digital geprobt und soll später live aufgeführt werden. Die spielzeit berichtet über die Entstehungsgeschichte dieses  spannenden Projekts. Auf der Onlinebühne des Schauspiels gibt es zahlreiche Veranstaltungen, politische Debatten und Diskurse mit der Stadtgesellschaft. Das Theater mischt sich ein. Das Klassenzimmerstück „Oskar und die Dame in Rosa“ nach dem Roman von Éric-Emmanuel Schmitt beschäftigt sich mit einem ernsten Thema. Es geht um das Sterben eines jungen Menschen. Eigentlich sollte es in Schulen gezeigt werden. Wegen der aktuellen Corona-Maßnahmen geht die Premiere nun online über die Bühne.

Bewegendes Netztheater
im spielzeit-Februar
wünscht Karin Dzionara

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