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Im Walzertakt

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14:36 29.05.2019
Das Ballettensemble in „1–2–3 ... Ein Walzertrauma“. Quelle: Gert Weigelt

Nach 13 Jahren verabschiedet sich Ballettdirektor Jörg Mannes von der Staatsoper Hannover und zeigt mit seiner letzten Premiere „1-2-3 … Ein Walzertrauma“ noch einmal die Homogenität des Ballettensembles der Staatsoper. Zwischen Schein und Sein, Prunk und Verfall, Seligkeit und Morbidität bewegt sich dieser Ballettabend. Jörg Mannes liebt das glücklich Traumhafte der Strauß-Walzer, aber vielleicht noch mehr das Düstere und Skurrile, das er in den Walzern von Sergej Prokofjew oder Wolfgang Rihm findet.
„Ich erzähle diesmal keine durchgängige Geschichte, vieles bleibt Anspielung, Assoziation“, sagt Jörg Mannes und ergänzt weiter: „Trotzdem verbinde ich alles szenisch, musikalisch und choreografisch miteinander. Die Dinge sind in stetigem Wandel. Traum und Trauma liegen nahe beieinander.“
Und das kommt beim Publikum und den Kritikern an: „Eine Viertelstunde Applaus, stehende Ovationen und Jubel wie selten im Opernhaus – Hannovers Ballettfans verabschiedeten Jörg Mannes angemessen nach seiner letzten Premiere mit einem Stück, bei dem er noch einmal richtig persönlich wurde.“ („Neue Presse“).
Noch sechsmal heißt es im Juni „Alles Walzer!“, bevor sich ein Teil der Kompanie im Juli mit zwei letzten Vorstellungen von „Inferno – Eine Italo-Revue“ vom Publikum verabschiedet. Am 3. und 5. Juli steht die Erfolgsproduktion im Opernhaus auf dem Programm. Im Anschluss an die letzte Vorstellung steigt eine große Party im Laves-Foyer mit DJane Carrie Gold.

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