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Mit Plan

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Quelle: Nick Neufeld
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„Vorwärts nach weit“ – unter diesem Motto, das der Künstler Kurt Schwitters mit „seiner“ Stadt Hannover verbindet, steht auch der Kulturentwicklungsplan, mit dem die Leinemetropole bis ins Jahr 2030 blickt. Einigermaßen weit nach vorn also und unabhängig davon, ob Hannover am 28. Oktober den Titel Kultur­hauptstadt 2025 erringt oder nicht. Und doch ist dieser Plan eng verwoben mit der Kulturhauptstadtbewerbung und damit zugleich „ein klares Bekenntnis zu Hannovers Kulturlandschaft“ sowie zu den vielen Akteurinnen und Akteuren, die dazu beitragen, dass die Stadtgesellschaft bunt und lebendig bleibt. Auch in Zeiten von Corona, in denen Theatervorstellungen und Konzerte nur unter strengen Auflagen realisiert werden können. Mit dem Pilotprojekt „Theater für Hannover“ möchte die Stadt der freien Szene unter die Arme greifen. Die spielzeit sprach mit Kulturamtsleiter Benedikt Poensgen über Pläne und Perspektiven.

Um Erinnerungskultur geht es in der aktuellen Inszenierung der Theaterwerkstatt. Gemeinsam mit sechs Schülerinnen aus Hannover bringt die Regisseurin Leila Semaan Passagen aus dem Tagebuch von Janina Hescheles auf die Bühne: „Mit den Augen eines zwölfjährigen Mädchens“. Die Autorin schildert das Grauen jüdischer Häftlinge im Lemberger Getto während der Nazi-Diktatur. Die heute 89-Jährige konnte fliehen, sie lebt in Israel. Im Dialog mit Janina Hescheles erarbeitet die Regisseurin mit den jungen Darstellerinnen eine eigene Theaterfassung.

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Um unsere Grundrechte und die Unantastbarkeit der Menschen­würde dreht sich der musikalisch­-politische Abend „Grundgesetz – In Concert“ im Ballhof Eins, Regie führt Friederike Schubert. Und die Staatsoper Hannover präsentiert auf dem Fundament von Bizets Klassiker „Carmen“ eine Bearbeitung des Komponisten Marius Felix Lange mit Texten von Martin Mutschler.

Eine facettenreiche Oktober-spielzeit wünscht
Karin Dzionara