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Mit dem Kuckuck auf Klangreise gehen

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10:39 20.12.2019
Quelle: Clemens Heidrich

KUCKUCK

Oper für Babys bis 18 Monate und ihre Mamis, Papis, Omas, Opas und andere Vertraute
Uraufführung
Ein Auftragswerk der Staatsoper Hannover
Musikalische Leitung: Giulio Cilona
Komposition: Shelley Hirsch
Inszenierung: Friederike Karig
Bühne und Kostüme: Veronika Kaleja
Dramaturgie: Martin Mutschler
Musiktheatervermittlung: Eva-Maria Kösters
Sängerin I Clara Nadeshdin
Sängerin II Weronika Rabek
Sänger Pawel Brozek
Premiere: Freitag, 17. Januar, 15 Uhr, Foyer im Opernhaus
Die Aufführung dauert etwa 30 Minuten. Wickelmöglichkeiten und Kinderwagenstellplätze sind vorhanden.

Oper – das klingt erst einmal nach anspruchsvollen Stoffen für Erwachsene. Dass Oper aber auch ein Klangerlebnis für die Allerjüngsten sein kann, beweist die Baby-Oper „Kuckuck“, die im Januar erstmals im Opernhaus gezeigt wird. Komposition und Einstudierung folgten anderen Regeln als bei Stücken für die Großen: Anstatt einer Partitur stand ein Workshop mit der Stimmkünstlerin Shelley Hirsch am Beginn der Probenarbeit. Um die Welt des Kuckucks zu beleben, improvisierte die bekannte Sängerin und Komponistin aus New York mit Mitgliedern des Ensembles zunächst ungewöhnliche Geräusche. Aus den Gesangsbausteinen gestaltete die Regisseurin Friederike Karig mit ihrem Team einen Rundgang durch die Jahreszeiten. Wie klingt der Frühling? Welche Töne sind typisch für den Herbst? Mittendrin im Parcours: die Babys, die in geschützter Atmosphäre den Klängen des Waldes lauschen.

Auf ein Wort

mit Friederike Karig

Was darf man sich unter einer Baby-Oper vorstellen?
Unsere Baby-Oper ist eine szenisch-musikalische Darbietung, die sich an sehr junge Menschen und ihre Begleitung richtet und bei der alle Anwesenden den gleichen Raum beleben: Das Publikum sitzt mitten im Bühnenbild. Hier entsteht dann der Freiraum, bisher ungehörte und auf Kinderohren zugeschnittene Klänge zu vernehmen.

Wie entstehen diese Klänge?
Ein Sänger und zwei Sängerinnen haben im Workshop ungewöhnliche Geräusche erfunden, die man mit dem Atem, mit Stimmbändern, Zunge und Lippen herstellen kann. Mit diesen Klängen treten sie behutsam mit den Babys in Kontakt. Dabei nutzen sie ihre stimmlichen und szenischen Ausdrucksmöglichkeiten, um ganz ohne instrumentale Begleitung Klänge musikalisch auszuloten. Singend erforschen sie so den Lauf der Jahreszeiten, die Natur und einige der Lebewesen, die sie bewohnen.

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