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Vielfältige Tradition

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1700 Jahre jüdische Kultur
Quelle: Staatsoper Hannover

Seit dem Jahre 321 ist jüdisches Leben hierzulande nachweisbar – lange also, bevor es die deutsche Sprache, Deutschland oder überhaupt eine Idee davon gab, was es heißen könnte, deutsch zu sein. Das 1700-jährige Jubiläum, das die Staatsoper gemeinsam mit der Villa Seligmann, dem Haus der jüdischen Musik in Hannover, begeht, erlaubt einen differenzierten Blick darauf, was jüdische Identität und Tradition bedeutet – für sich genommen wie auch im Verhältnis zum nichtjüdischen Teil der Gesellschaft. Gleichzeitig bietet es die Gelegenheit, die eindrucksvoll vielfältigen Traditionslinien jüdischer Musik zu feiern.
„Im Mittelpunkt der jüdischen Religion steht das Leben – und alles, was dazugehört: Wie leben wir miteinander? Was ist uns wichtig? Wie verhalten wir uns?“ erklärt Staatsopernintendantin Laura Berman. „Durch das Leben in der Diaspora ist die Frage nach jüdischer Kultur sehr komplex. Wir wollen Einblicke in die breit gefächerte jüdische Kultur geben, insbesondere in die Musik.
Dabei sollen brisante Themen nicht ausgeklammert werden, da nach jüdischer Tradition Erkenntnis aus dem respektvollen Streitgespräch entsteht. Wir wollen über Integration und Identität diskutieren, denn Fragen zu Gemeinschaft und Assimilation sind immer wichtig.“

Der Vorverkauf für die Veranstaltungen startet Mitte April. Sie sind mit Livepublikum und paralleler Onlineübertragung geplant.

Weitere Informationen

Die Termine:

Sonntag, 16. Mai, 11 Uhr,
Opernhaus und Onlinestream
Diskurs und Musik / Matinee
ZWISCHEN ASSIMILATION UND KOEXISTENZ
Shelly Kupferberg im Gespräch mit Max Czollek, Dr. Felix Klein, Laura Berman und Eliah Sakakushev-von Bismarck
Donnerstag 20. Mai, 19 Uhr,
Villa Seligmann und Onlinestream
Musik / Soiree
JÜDISCHE KLANGBILDER DES
20. JAHRHUNDERTS
Die Staatsoper Hannover mit Musik von Korngold, Bernstein, Weill, Milhaud u. v. a. zu Gast in der Villa Seligmann
SAVE THE DATE Sonntag, 17. Oktober,
11 Uhr, Opernhaus
Musik / Matinee
IM SCHRITT MIT DER ZEIT
Isidoro Abramowicz mit Werken von Louis Lewandowski und jiddischem Tango aus Argentinien
Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V.
aus Mitteln das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

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