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12. Kunstfestspiele Herrenhausen
Im Licht: Werke von Mischa Kuball. Quelle: Mischa Kuball

Mit Elan und Zuversicht blickt Intendant Ingo Metzmacher auf die 12. Kunstfestspiele, die vom 13. bis 30. Mai an unterschiedlichen Spielstätten – von der Sporthalle des Hockey-Clubs in Herrenhausen über den Großen Sendesaal des NDR bis zu Bootstouren an der Graft – veranstaltet werden sollen. „Wir sind optimistisch, wir sind da, wir sind bereit“, lautet seine Botschaft.  „Es ist wichtig, ein Zeichen zu setzen, dass wir eine Bühne sein wollen“, betonte auch Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf bei der Vorstellung des diesjährigen Programms: 24 Produktionen, zwei ortsspezifische Installationen, sechs Uraufführungen und vier deutsche Erstaufführungen sind geplant. Das Team hat im vergangenen Herbst bereits Erfahrungen gesammelt, wie sich ein Festival auch unter Corona-Bedingungen realisieren lassen kann. Mit einem erweiterten Sicherheits- und Hygienekonzept will man im Mai wieder analog und live vor Ort sein. Zur Eröffnung am 13. Mai  präsentiert der Komponist, Regisseur und Musiker Heiner Goebbels die Uraufführung seines szenischen Konzerts „Liberté d’ Action“ mit dem Schauspieler David Bennent, dem Ensemble Modern und wütenden Texten des Dichters und Malers Henri Michaux. Der Licht- und Konzeptkünstler Mischa Kuball wird das Arne Jacobsen Foyer, mit einem Strom von Bildern fluten, die man von außen sehen kann. Internationale Künstlerinnen und Künstler sind zu Gast, mit dem Braunschweiger Theaterteam krügerXweiss ist die regionale Off-Szene vertreten.

Erstmals arbeiten die Kunstfestspiele Herrenhausen mit dem Schauspiel Hannover zusammen: Dort wird am 15. Mai das Rock-Musical „The Sea between My Soul“ des libanesischen Künstlers Raed Yassin gezeigt – mit einer Herde ausgestopfter Tiere. Eine Auswahl sorgsam kuratierter Kostbarkeiten und Überraschungen: Konzerte, Performances, Tanztheater, Talks und Mitmachformate. Auch das Festivalzelt wird wieder aufgestellt und Feinkost Lampe als hiesiger Veranstalter ist ebenfalls dabei. Ingo Metzmacher sucht den Dialog: „Wir vernetzen uns in der Stadt und wollen Bewegung hineinbringen – gerade in diesen Zeiten.“

Dz

Aktuelle Infos und Karten unter
www.kunstfestspiele.de.

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