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Bothfeld "Der Zuzug muss planbar und realistisch sein"
Hannover Aus den Stadtteilen Bothfeld "Der Zuzug muss planbar und realistisch sein"
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22:42 11.11.2015
Von Gunnar Menkens
Weil erinnerte an die großen Probleme, die die Vielzahl von Flüchtlingen schon jetzt bereite.
Weil erinnerte an die großen Probleme, die die Vielzahl von Flüchtlingen schon jetzt bereite. Quelle: Sielski
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Hannover

Die Veranstaltung war von hannoverschen SPD-Ortsvereinen organisiert worden. "Deutschland sollte mit großzügigen Kontingenten arbeiten, der Zuzug muss planbar und realistisch sein, unsere Möglichkeiten sind begrenzt." Deutschland müsse sich auch dazu bekennen, die EU-Außengrenzen zu sichern. Der Regierungschef lobte die Hilfsbereitschaft der Bürger, warnte aber zugleich, dass diese Leistung auf Dauer von den Ehrenamtlichen kaum durchzuhalten sei.

Derzeit kommen täglich zwischen 1000 und 1300 Flüchtlinge nach Niedersachsen, in ganz Deutschland werden es bis Ende dieses Jahres voraussichtlich etwa eine Million sein.

Weil erinnerte an die großen Probleme, die die Vielzahl von Flüchtlingen schon jetzt bereite; in den Kommunen, die die Menschen unterbringen müssten, die Schwierigkeiten, die das Bundesamt für Migration bei der Registrierung habe ("kein Flaschenhals, sondern inzwischen ein Strohhalm"); die Gefahr, dass das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des demokratischen Staates sinke, wenn "Politiker in Berlin jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf treiben". Damit war auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière gemeint. Der solle stattdessen endlich seine Verwaltung in den Griff bekommen, damit Flüchtlinge schneller registriert werden könnten.

Conrad von Meding 11.11.2015