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Aus den Stadtteilen Die öffentliche Toilette wird an der Endhaltestelle aufgebaut
Hannover Aus den Stadtteilen

Hannover-Misburg: Die öffentliche Toilette wird an der Endhaltestelle aufgebaut

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13:00 30.06.2019
Toilette in Sicht. Quelle: dpa
Misburg

 Es naht eine Art zusätzlicher Feiertag. Voraussichtlich am 22. Oktober soll der Platz an der Stadtbahnendhaltestelle, der derzeit nur Platz heißt, einen offiziellen Namen bekommen, nach dem derzeit noch unter Beteiligung der Bürger gesucht wird. Gleichzeitig könnte, sämtliche Fragezeichen sind nicht beseitigt, an diesem Tag an diesem Platz eine öffentliche Bedürfnisanstalt ihrer Bestimmung zugeführt werden – nach insgesamt 17 Jahren Vorlaufzeit. „Das Häuschen wird im Sommer aufgebaut, danach müssen Hausanschlüsse für Elektrizität und Wasser gelegt werden“, erklärte Stadtbezirksmanagerin Ursula Herzog-Karschunke auf eine Anfrage der SPD hin im Stadtbezirksrat.

Langwierige Standortdebatte

Das zähe Ringen um das Misburger Örtchen erklärt sich im Wesentlichen aus einer langwierigen Standortdebatte. Zunächst war Meyers Garten favorisiert worden, aber dort hätte es immer irgendwem oder irgendwas im Weg gestanden. Andere Plätze kamen nicht infrage, weil dort die Anschlusskosten zu hoch gewesen wären. Am Ende einigte man sich vor drei Jahren auf den jetzigen Standort, musste aber weiter an sich halten, weil erst noch Eigentumsverhältnisse am Grundstück zu klären waren.

Kosten betragen 130 000 Euro

„Die Baugenehmigung ist erteilt, Schmutz- und Regenwasserkanäle sind verlegt“, sagte Herzog-Karschunke. Aufgestellt wird eine barrierefreie Unisextoilette mit elliptischem Grundriss und einer Verkleidung an der Frontseite aus einer sehr harten Glasplatte, die optisch wie eine Glasbausteinmauer gestaltet wird, um sie der Umgebung anzupassen. Die Kosten für das stille Örtchen samt Leitungen und Zubehör hatte die für derartige Anlagen zuständige Stadtentwässerung mit 130 000 Euro beziffert.

Von Bernd Haase

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