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Aus den Stadtteilen Ingeborg Bockhacker feiert 100. Geburtstag
Hannover Aus den Stadtteilen Ingeborg Bockhacker feiert 100. Geburtstag
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11:14 23.10.2018
Ingeborg Bockhacker im Kreis ihrer Familie. Quelle: Bernd Haase
Döhren

Wenn eine Frau mit 75 Jahren ihren ersten Tandemfallschirmsprung absolviert, mit 79 Jahren zur Mitbegründerin eines Amateurtheaters wird und bis zum Alter von 91 Jahren noch selbst auf der Bühne steht, kann man getrost sagen: An Unternehmungslust fehlt es ihr nicht. Ist auch so, auch wenn jetzt andere Dinge im Leben von Ingeborg Bockhacker im Mittelpunkt stehen. Ein Altersjubiläum zum Beispiel. Am Sonntag hat sie mit Familie und Freunden ihren 100. Geburtstag in der Gaststätte „Zur Leinemasch“ in Laatzen gefeiert.

Bürgermeister Klaus Dieter Scholz überbringt die Glückwünsche der Stadt. Quelle: Bernd Haase

Bockhacker ist zwar im Elsass geboren, hat aber ihr gesamtes Leben in Döhren verbracht, darunter 80 Jahre im Haus der Familie an der Kastanienallee. Die gelernte Drogistin arbeitete zeitweilig im eigenen Laden, später dann bei einer Versicherung. Mit 60 Jahren war dort Schluss. Bockhacker hielt sich mit Joga, Tanzen und Schwimmen fit, unternahm viele Reisen, ließ sich gern von der Familie – mittlerweile zählen dazu Tochter Solveig, Sohn Edgar, zwei Enkel und fünf Urenkel – beanspruchen und engagierte sich in der Altenbetreuung.

„Theater ist meine große Leidenschaft“, hat Bockhacker gesagt. Deshalb war sie auch dabei, als das Südstädter Komöd’chen ins Leben gerufen wurde. Sie amtierte als zweite Vorsitzende, stand unter anderem in dem Lustspielen, Einaktern und Sketchen auf der Bühne. „Ohne sie gäbe es uns höchstwahrscheinlich nicht mehr“, sagt der Vorsitzende Peter Gärtner.

Seit einigen Jahren hat Bockhacker das Haus in der Kastanienallee, das die Kinder übernommen haben, mit einem Platz im ökumenischen Altenzentrum Ansgarhaus getauscht. „Sie ist nach wie vor munter, bekommt häufig Besuch und macht gerne Spiele“, sagt Tochter Solveig. Mit dem Hören haut es nicht mehr so gut hin, weshalb sich Bürgermeister Klaus Dieter Scholz dann doch ab und an wiederholen musste, als er die Glückwünsche der Stadt überbrachte. Ein Schriftstück hatte er auch dabei, nämlich eine Urkunde, unterschrieben von Ministerpräsident Stephan Weil.

Von Bernd Haase

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