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Limmer Gymnasium wird an Stadt übergeben
Hannover Aus den Stadtteilen Limmer Gymnasium wird an Stadt übergeben
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08:45 24.06.2016
Von Juliane Kaune
Foto: So sah der Umbau noch Ende Mai aus.
So sah der Umbau noch Ende Mai aus. Quelle: Surrey
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Hannover

Nach den Sommerferien startet dann der erste Jahrgang mit fünf fünften Klassen. „Wir können 150 Schüler aufnehmen, rund 100 Anmeldungen liegen bereits vor“, sagte Lehrerin Anke Isabel Müller jüngst im Bezirksrat Linden-Limmer. Zusammen mit Petra Martinsen, Leiterin des städtischen Fachbereichs Schule, stellte sie den Stand der Dinge vor.

Nach den Sommerferien nimmt Hannovers 17. Gymnasium an der Wunstorfer Straße seinen Betrieb auf. Die Einschulungsfeier wird aber noch in der Albert-Schweitzer-Schule stattfinden, weil dort mehr Platz ist. Das ändert sich zum Schuljahr 2017/18 - dann sind alle drei Gebäude fertiggestellt, die zu dem neuen Gymnasium gehören und eine Nutzfläche von zusammen 13 500 Quadratmetern bieten.

Über 1300 Schüler finden Platz

Ausgelegt ist das Gymnasium auf exakt 1364 Schüler. Jahr für Jahr kommt ein weiterer Jahrgang mit 150 Schülern hinzu. Im Sommer 2017 ziehen zudem 700 Schüler der Goetheschule ein. Weil diese saniert wird, müssen die Gymnasiasten des dortigen achten bis zwölften Jahrgangs zwei Jahre nach Limmer ausweichen. In einem Jahr sollen auch die geplante Dreifeld-Sporthalle und die große Mensa fertig sein. Die „Pioniere“ des aktuellen Jahrgangs müssen noch auf die Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule ausweichen. „Es wird aber schon ein Mittagsangebot geben“, versicherte Martinsen. Das Gymnasium ist als offene Ganztagsschule konzipiert.

Konzept mit Besonderheiten

Das pädagogische Konzept biete Besonderheiten, erklärte Müller. Dazu gehört ein Doppelstundenmodell mit 95-Minuten-Takt und variabler Pause. Es gibt einen musikalischen Schwerpunkt - und eine Percussionklasse. Französisch, Latein und Spanisch sind als zweite Fremdsprache im Angebot. Dazu kommen Wahlpflichtprofile etwa in den Naturwissenschaften, Sport und Gesundheit oder Umwelt und Gesellschaft.

Die Stadt hat die früheren Uni-Gebäude an der Wunstorfer Straße für das neue Gymnasium von dem Unternehmen Stichweh-Ziehm umbauen lassen und langfristig gemietet.

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