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Limmer Liepmannstraße soll für Fußgänger sicherer werden
Hannover Aus den Stadtteilen Limmer Liepmannstraße soll für Fußgänger sicherer werden
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Von Juliane Kaune
Der Kreuzungsbereich Hufelandstraße/Liepmannstraße wird bald umgebaut.
Der Kreuzungsbereich Hufelandstraße/Liepmannstraße wird bald umgebaut. Quelle: Samantha Franson
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Hannover

So sollen Passanten künftig die Straße, in der am nördlichen Fahrbahnrand Autos parken, besser einsehen - und dann sicherer überqueren. 108 000 Euro lässt sich die Stadt die Verbesserungen kosten.

Schon länger gilt die Verkehrssituation in dem betroffenen Abschnitt der Liepmannstraße als problematisch. Die dort parkenden Autos versperrten Fußgängern häufig die Sicht, woraus sich riskante Situationen beim Queren der Fahrbahn ergaben.

Die Stadt hatte in der Vergangenheit bereits auf die Situation reagiert und die bisherigen Längsparkplätze in Stellflächen mit einer schrägen Anordnung umgewandelt. So wurde die Fahrbahn der Liepmannstraße schmaler, Autofahrer müssen seitdem stärker auf die Bremse treten. Außerdem ergaben sich durch die neue Anordnung der Parkplätze in den Kurvenbereichen zur Hufelandstraße und zur Straße Auf dem Brinke für den Autoverkehr nicht mehr benötigte Freiflächen. Bisher sind diese allerdings nur durch weiße Markierungen auf der Fahrbahn abgetrennt. Darum konnte nicht immer wirksam verhindert werden, dass weiterhin Autos dort abgestellt werden und die Sicht der Passanten behindern.

Mit den nun geplanten Umbauten soll das Problem in der Liepmannstraße endgültig gelöst werden. Die Fußgänger könnten fortan in sicherer Position direkt bis an den Fahrbahnrand herantreten, um freie Sicht auf die Straße zu nehmen, erklärte die städtische Planerin Magdalene Wallmüller jüngst im Bezirksrat Linden-Limmer. Die Strecken, die Passanten künftig beim Überqueren der Fahrbahn zurücklegen müssen, verkürzten sich auf diese Weise deutlich, erklärte die Fachfrau. Zudem erhöhe sich die Sicherheit dadurch, dass die Bordsteine abgesenkt und sogenannte taktile Elemente eingebaut werden, die auch Sehbehinderte erspüren können. Darüber hinaus werden drei der Parkplätze gestrichen und durch Fahrradbügel ersetzt.

Die Politiker des Bezirksrats stimmten in der Sitzung einhellig für die von der Stadt geplanten Baumaßnahmen, die im kommenden Jahr in Angriff genommen werden soll. Auch ein Änderungsantrag der Grünen wurde von den Mandatsträgern einmütig angenommen. Die Fraktion hatte gefordert, dass künftig keine Fahrzeuge mit Überlänge wie zum Beispiel Wohnwagen mehr in den Schrägbuchten abgestellt werden dürfen.