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Linden Politiker wollen Konzept für den Küchengarten
Hannover Aus den Stadtteilen Linden Politiker wollen Konzept für den Küchengarten
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02:15 19.03.2016
Von Juliane Kaune
Ein neu belebtes Ihme-Zentrum werde zusätzlichen Verkehr anziehen, argumentieren die Politiker. Quelle: Wilde
Hannover

Der Bezirksrat Linden-Limmer fordert von der Stadt ein Gesamtkonzept für den Bereich Küchengarten - der Antrag der Grünen wurde mehrheitlich angenommen. Ein neu belebtes Ihme-Zentrum werde zusätzlichen Verkehr anziehen, argumentieren die Politiker. Zudem werde mit dem geplanten Bau des Hochbahnsteigs erheblich in die Verkehrsströme eingegriffen. Darum seien schlüssige Lösungen nötig.

Ziel der Überlegungen ist es, die Hauptachse Limmerstraße/Stephanusstraße herauszuheben, Verbindungen zum öffentlichen Nahverkehr zu optimieren und Querungen für Fußgänger und Radfahrer attraktiver zu machen. Die Politiker haben eine Liste mit Forderungen verabschiedet - und wünschen eine Beteiligung der Bürger.

Elisenstraße: Die derzeit überlastete Straße soll aus der Kreuzung Küchengarten herausgenommen werden. Stattdessen soll der Verkehr von der Blumenauer Straße nur noch auf die Fösse- und Spinnereistraße gelenkt werden. Die Elisenstraße soll eine eigenständige Einmündung in die Spinnereistraße erhalten, die auch als Verbindung für Radfahrer und Fußgänger zwischen Linden-Nord und Ihme-Zentrum dient. Dabei wollen die Politiker das Gelände des „Grünen Hügels“ am Kopf der Elisenstraße in das Verkehrskonzept einbeziehen, um mehr Platz zu schaffen.

Almstadtweg: Eine weitere Anbindung des Ihme-Zentrums nach Linden-Nord ist für Radfahrer der Almstadtweg am Ihme-Ufer. Der Bezirksrat regt eine Prüfung an, ob auch eine gesicherte oberirdische Querung möglich ist.

Limmerstraße/Stephanusstraße: Der Bezirksrat fordert eine Prüfung, ob dieser Straßenzug vom motorisierten Individualverkehr freigehalten werden kann. Durch die Sanierung des Küchengartenplatzes, den Bau des Gilde-Carreés und den nahen Lindener Marktplatz sei die Wegeverbindung vor allem für Fußgänger und auch Radfahrer attraktiver geworden. Die derzeitige Verkehrssituation werde dem nicht gerecht.

Hochbahnsteig: Die geplante neue Station dürfe für die Wegeverbindungen rund um den Küchengartenplatz nicht zum zusätzlichen Hindernis werden, warnt der Bezirksrat. Für Fußgänger wichtig sei eine gute Erreichbarkeit zwischen Stadtbahn und Bus.

Schnellerer Radverkehr: Die Kreuzung am Küchengarten soll so ausgebaut werden, dass der Radverkehr auf markierten Flächen gefahrlos parallel zum Autoverkehr mitfahren kann. So könnten mehr Radfahrer schneller ans Ziel kommen, meinen die Politiker.

Verbesserung von Querungen: Radfahrer und Fußgänger sollen die Überwege der Fössestraße, der Spinnereistraße und der Blumenauer Straße in einer Ampelphase queren können.

Hoffnung für das Ihme-Zentrum: Der Investor des Betonkomplexes legt ein Handelskonzept vor und will 2017 mit Umbau beginnen – noch fehlen aber unterschriebene Mietverträge.

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