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Nord Verfolgungsjagd endet mit schwerem Unfall
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Verfolgungsjagd endet mit schwerem Unfall
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19:17 19.02.2015
Von Tobias Morchner
 Die Feuerwehr musste einen 32-Jährigen aus dem Fiat befreien. Quelle: Christian Elsner
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Hannover

Eine wilde Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und einem Mercedes CLS durch die Nordstadt hat am Sonntagmorgen zwei Verletzte gefordert. Am Nachmittag durchsuchten Spezialeinheiten der Polizei die Wohnung des mutmaßlichen Mercedes-Fahrers. Der Einsatz der besonders ausgebildeten und geschulten Beamten war notwendig, weil der Gesuchte in der Vergangenheit wegen Gewaltverbrechen und Verstößen gegen das Waffengesetz in Erscheinung getreten ist. Die Razzia musste allerdings erfolglos beendet werden. Der Gesuchte ist offenbar untergetaucht.

Der schwarze, mit zwei Männern besetzte Mercedes war einer Streife der Polizei gegen 2 Uhr aufgefallen. Der Wagen fuhr mit hohem Tempo durch den für Autos gesperrten Teil des Engelbosteler Damms. Die Beamten signalisierten dem Fahrer, er solle sein Fahrzeug unverzüglich zum Stehen bringen. Doch der Mann beschleunigte den Wagen und flüchtete. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf.

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Mit einem schweren Unfall ist in der Nacht zu Sonntag eine Verfolgungsjagd zu Ende gegangen. Auf der rasanten Fahrt durch die Nordstadt rammte das Fluchtauto ein unbeteiligtes Fahrzeug. Die beiden Insassen darin wurden verletzt, einer von ihnen schwer.

Die Flucht fand jedoch schnell ein Ende. An der Ecke Schneiderberg/Schaufelderstraße, unmittelbar vor der Kneipe Kuriosum, nahm der Mercedes einem von rechts kommenden Fiat Punto die Vorfahrt. Die beiden Fahrzeuge stießen nahezu ungebremst zusammen. Der Fahrer des Fiats wurde in dem Wrack seines Fahrzeugs eingeklemmt. Er trug dabei schwere Verletzungen davon. Der Beifahrer des Fluchtwagens erlitt leichte Verletzungen.

Der mutmaßliche Unfallverursacher, stieg aus dem demolierten Mercedes und rannte zu Fuß davon. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer des CLS nicht der Halter des Wagens ist und dass der Mercedes regelmäßig von mehreren Fahrern genutzt wird. Die Hintergründe bleiben vorerst auch deswegen unklar, weil der verletzte Beifahrer zu dem Vorfall schweigt.

Die Polizei sucht Zeugen sowie mögliche Geschädigte, die Angaben zur Flucht des Mercedes machen können. Hinweise an die Polizei unter (0511) 109-1888.

 

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