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Nord 500 Besucher tummeln sich bei der Messe „Hannover spielt!“
Hannover Aus den Stadtteilen Nord 500 Besucher tummeln sich bei der Messe „Hannover spielt!“
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10:00 02.05.2013
Steffi Schlüter (r.) erklärt Harald und Jana Rehling das Detektivspiel „Das Ältere Zeichen“, bei dem die Spieler ein unheimliches Abenteuer in einem Museum erleben. Quelle: Link
Nordstadt

Für zahlreiche Brett- und Rollenspielfreunde ist die Messe „Hannover spielt!“ ein Pflichttermin im Kalenderjahr. Bei der 20. Auflage in der Nordstädter Bürgerschule haben vor Kurzem rund 500 Besucher zu Würfelbecher und Kartendeck gegriffen. Auch internationale Ehrengäste durften beim runden Geburtstag nicht fehlen.

Zugegeben, der kanadische Rollenspielautor Robin D. Laws und der englische Zeichner John Kovalic sind nur in eingeweihten Kreisen bekannt. Dort besitzen ihre Namen aber einen guten Klang. Laws entwirft seit mehr als zwei Jahrzehnten Rollenspielwelten, und Kovalic hat Dutzende Kartenspiele mit seinen Cartoons illustriert – unter anderem auch die hierzulande sehr beliebten Titel „Munchkin“ und „Chez Geek“. In der Nordstadt plauderten die beiden über ihre aktuellen Projekte, Gesellschaftsspiele und den derzeitigen Zustand der Spieleszene.
Die ist zumindest in Hannover auf einem langsamen Vormarsch. „Die Bude ist mehr als voll, wir sind solide ausgelastet“, sagt Organisator Daniel Stanke. 2013 ist für die Spielemesse das beste Jahr seit Langem. „Wir haben vor allem im Bereich Gesellschaftsspiele einen deutlichen Zuwachs“, sagt Stanke.

Die Messe ist eine Möglichkeit neue Spiele kennenzulernen

Zum siebten Mal ist „Hannover spielt!“ in der Bürgerschule zu Gast. Zuvor wurde die Spielemesse im Haus der Jugend und der Uni-Mensa abgehalten. Dort galt die Veranstaltung noch ausschließlich als Tummelplatz für Fantasy-Rollenspieler, doch das hat sich inzwischen geändert. „Die Grenzen, die es früher im Spielebereich gab, haben sich aufgelockert. Inzwischen beschäftigen sich auch viele Brettspiele mit fantastischen Themen“, sagt Stanke.

Das erleben auch Harald und Jana Rehling aus der Südstadt. Die beiden lassen sich von Steffi Schlüter, die am Stand des Heidelberger Spielverlags arbeitet, das Spiel „Das Ältere Zeichen“ erklären. Das ist – vereinfacht gesagt – eine etwas andere Version des Detektivspiels „Cluedo“. Anstelle von Fräulein Weiß oder Oberst von Gatow müssen die Spieler aber nun schreckliche Dämonen überführen. „Wir sind schon die letzten beiden Jahre hier gewesen. Die Messe ist eine tolle Möglichkeit, neu erschienene Spiele kennenzulernen“, sagt Harald Rehling.

15 Spieleverlage zeigen in diesem Jahr ihre Produkte. Darunter sind neben Spielen aus dem Fantasybereich aber auch ganz normale Titel wie etwa das Spiel des Jahres „Village“. Außerdem gibt es Verkaufsstände, Workshops, Spielrunden und Wettbewerbe. Laws stellt sein neues Spiel „Hillfolk“ vor, und Kovalic signiert fleißig seine Spielkarten. Cartoonistin Laura aus dem Siepen („Kleine Helden“) schwingt ebenfalls die Zeichenstifte und malt auf Besucherwunsch niedliche, großnasige Heldenfiguren. Seit sieben Jahren entwirft sie auch das Logo für den offiziellen Messe-Becher. Die Tasse ist in diesem Jahr wieder nicht nur als Andenken beliebt. Mit ihr zusammen gibt es die Kaffee-Flatrate am Snackstand – bei insgesamt 32 Stunden ununterbrochener Messe- und Spielzeit ist das für viele Besucher ein Angebot, das sie nicht ablehnen können.

Christian Link

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