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Nord Bezirksrat wünscht sich zweiten Street-Workout-Parcours
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Bezirksrat wünscht sich zweiten Street-Workout-Parcours
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00:17 30.04.2019
Yavuz Bayburtlu ist mit seinem Sohn Edis (4) öfters am Street-Workout-Parcours/Calisthenics-Anlage in Vahrenheide. Quelle: Laura Ebeling
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Bothfeld-Vahrenheide

Es herrschte reges Treiben an dem Street-Workout-Parcours in Vahrenheide am Nachmittag – Jugendliche machten Klimmzüge an den blauen Stangen und Kinder spielten mit den Ringen an der Anlage. „Wir sind öfters hier“, sagt Yavuz Bayburtlu, dessen Sohn Edis (4) zwischen den Stangen herumtollt. Der Parcours bietet seit Sommer 2017 im Grünzug Vahrenheide, in Höhe Holzwiesen, mit Recks, Klimmzug- und Hangelstangen, Leitern und Barren Sportinteressierten vielfältige Möglichkeiten zum Ganzkörpertraining.

Wenn es nach dem Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide geht, soll der Parcours oder von der Stadt Hannover auch die Calisthenics-Anlage genannt, nicht der einzige im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide bleiben. Haval Yilmaz, Einzelvertreter von Die Linke, brachte einen Antrag in dem jüngsten Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide ein, mit dem er die Verwaltung aufforderte die Errichtung eines weiteren Street-Workout-Parcours im Stadtbezirk zu prüfen. „Der Street-Workout-Parcours im Stadtteil Vahrenheide wird sehr gut angenommen und es kommen sogar aus anderen Stadtteilen Menschen nach Vahrenheide, um dort zu trainieren“, argumentierte der Vertreter der Linken. Immer mehr Jugendliche würden unabhängig von festen Zeiten und Mitgliedsbeiträgen Sport ausüben, führte er fort.

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Die Verwaltung sollte auch prüfen, ob die bestehende Anlage in Vahrenheide um weitere Elemente erweitert werden könnte. Dem Antrag stimmte der Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu. Zuspruch bekam Yilmaz dabei von den anderen Parteien. „Ich möchte für den Antrag danken, weil die Anlage auch Generationsübergreifend genutzt werden kann“, sagte Adis Ahmetovic (SPD). Auch Einzelvertreter der FDP Wolfgang Butz lobte das Engagement seines Kollegen: „Ich sehe das sehr positiv an.“ Eike Bredow (CDU) fand die Idee auch gut.

Mit dem Antrag soll auch die Finanzierung über mögliche Haushaltsmittel geklärt werden. Wenn die prinzipielle Möglichkeit zur Errichtung eines weiteren Parcours bestehe, könnte dazu auch eine Informations- und Disskussionsveranstaltung durchgeführt werden, durch die die Bürger bei der Gestaltung mitwirken könnten, schlug Haval Yilmaz zusätzlich vor.

Das Ergebnis der Prüfung durch die Verwaltung soll dem Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide noch vor der diesjährigen Sommerpause vorgestellt werden.

Von Laura Ebeling