Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nord Bauphasen überschneiden sich: 80 Parkplätze fehlen
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Bauphasen überschneiden sich: 80 Parkplätze fehlen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 18.01.2019
Links Bauarbeiten an der Hartwig-, rechts an der Oeltzenstraße: Derzeit fallen hier viele Parkplätze weg.
Links Bauarbeiten an der Hartwig-, rechts an der Oeltzenstraße: Derzeit fallen hier viele Parkplätze weg. Quelle: Foto: Johanna Stein
Anzeige
Calenberger Neustadt

Seit knapp drei Monaten baut die Stadt an der Oeltzenstraße, seit einer Woche ist nun auch die angrenzende Hartwigstraße in der Calenberger Neustadt dicht. Durch die parallelen Arbeiten fallen rund 80 Parkplätze weg, wie Stadtsprecherin Michaela Steigerwald auf Anfrage mitteilt. „Jetzt wird es langsam abenteuerlich“, sagt Kerstin Schröter, Anwohnerin aus der Oeltzenstraße.

Das Problem haben die Anwohner bereits seit einem knappen halben Jahr. Denn bevor die Stadt im Oktober mit der Straßenerneuerung beginnen konnte, haben die Stadtwerke dort alte Leitungen ausgetauscht. Somit fallen seit dem Spätsommer schon 50 Parkplätze in der Oeltzenstraße weg.

Zwei Baufirmen beauftragt

Dass die Bauphasen sich überschneiden, war von der Stadt allerdings nicht geplant. Eigentlich sollten die Arbeiten an der Hartwigstraße unmittelbar folgen. Daher wurden auch zwei verschiedene Baufirmen beauftragt, die die jeweils eigene Container, Toiletten und Ähnliches mitbringen. „Durch eine geringfügige Verlängerung der Bauzeit in der Oeltzenstraße kommt es leider zu einer Überschneidung der Bauzeiten von etwa zwei Wochen“, sagt Steigerwald. Derzeit plant die Stadt, die Bauarbeiten an der Oeltzenstraße in der kommenden Woche abzuschließen. An der Hartwigstraße werden die Arbeiten voraussichtlich noch bis März dauern.

Für Anwohner wie Kerstin Schröter ist dieser Zustand auch deshalb sehr ärgerlich, weil sie in ihrem Viertel nur mit Bewohnerparkausweis parken dürfen. „Das sind zwar nur 30 Euro im Jahr“, sagt Schröter. Dennoch finde sie es dreist, Geld für Parkscheine zu verlangen und dann so lange so viele Parkplätze wegfallen zu lassen.

Immerhin auf einen kleinen Kompromiss konnten sich die Anwohner und die Stadt einigen: Mit ihrem Bewohnerparkausweis dürfen sie nun auch an der Brühlstraße und der Andertenschen Wiese ihre Autos kostenlos in Bereiche abstellen, für die sie eigentlich noch einen normalen Parkschein kaufen müssten.

Von Johanna Stein