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Nord Von Grund auf
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Von Grund auf
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00:15 01.02.2014
Von Kristian Teetz
Welche Straßen sollen saniert werden? Die Entscheidung über das neue Straßenausbauprogramm der Stadt ist im Bezirksrat Nord vertagt worden. Quelle: Tobias Kleinschmidt
Nördliche Stadtteile

Die Entscheidung über das neue Straßenausbauprogramm der Stadt ist im Bezirksrat Nord vertagt worden. Die CDU zog die Drucksache „in die Fraktion“. In der Sprache der Politik heißt das, die Fraktionen haben bis zur nächsten Sitzung des politischen Gremiums die Gelegenheit, über die Vorlage intern zu debattieren. Beim nächsten Aufeinandertreffen müssen die Politiker dann über den Antrag entscheiden.

Das denken die Bürger

Im Süden: Anwohner sammeln Unterschriften

Im Westen: Lesermeinungen

Im Osten: „Nicht gut für Bürger“

Die Liste der 45: Diese Straßen sollen saniert werden

Trotzdem entwickelte sich eine lebhafte Debatte vor allem über die Auswahl der Straßen. Wie berichtet, will die Verwaltung in den kommenden fünf Jahren 200 insbesondere kleinere Straßen für insgesamt 50 Millionen Euro grundsanieren. Die Verwaltung hatte kürzlich eine Liste mit 45 Straßen vorgelegt, die in einem ersten Schritt saniert werden sollen. Allerdings müssen die jeweiligen Bezirksräte den Vorschlägen zustimmen. „Ich finde es schade, dass die Auswahl von der Verwaltung vorgegeben wird und nicht Vorschläge aus dem Stadtbezirk erfragt wurden“, sagte Thomas Klapproth (CDU). Im Bezirk Nord sollen nach den Plänen der Verwaltung die Haltenhoffstraße zwischen Burgweg und Herrenhäuser Kirchweg, An der Strangriede zwischen Heisenstraße und Schneiderberg sowie der Kabelkamp saniert werden.

Jens Pohl, Koordinator für das Projekt im Tiefbauamt der Stadt, stellte das Konzept detailliert vor. Er betonte, dass die Straßen zwar einen komplett neuen Aufbau inklusive Tragschichten bekommen sollen. Es werde aber nichts an den Fahrbahnbreiten geändert, keine Parkplätze oder Radwege neu angelegt oder Bäume gepflanzt. „Damit entfällt die zeitintensive Planungsphase“, sagte Pohl.

„An der Strangriede kann ich mir aber sehr wohl eine Begrünung vorstellen“, sagte Stefan Winter, Fraktionsvorsitzender der Grünen. „Sie haben im Bezirksrat natürlich das Recht und die Möglichkeit, Änderungen etwa für die Strangriede zu beschließen“, entgegnete Pohl. „Dann aber fliegt die Straße aus dem Zusatzprogramm und wird im Rahmen der normalen Straßensanierung ausgebessert.“ Die stellvertretende Bürgermeisterin Christine Deja (Grüne) fragte, ob automatisch eine Straße aus dem Stadtbezirk Nord nachrutscht, wenn die Strangriede von der Liste genommen wird, weil der Bezirksrat doch Änderungen am Straßenbild fordert. Das müsse er verneinen, sagte Pohl. „Wir schauen dann wieder, in welcher Straße eine Grundsanierung ohne viel planerischen Aufwand möglich ist. Wenn Sie aber Vorschläge haben, nehmen wir sie gern entgegen.“

Einen Teil der Kosten müssen die Anwohner über die Straßenausbausatzung mittragen. „Sobald wir Genaueres über die Kosten wissen, werden wir die Hauseigentümer informieren“, sagte Pohl. Auf Nachfrage versicherte der Verwaltungsmitarbeiter, dass die Behörde Vorschläge von Anliegern, welche Straßen noch auf die Sanierungsliste gehören, prüfen werde. „Aber natürlich können wir keine Pauschalzusagen geben, dass alle Vorschläge von Bürgern auch umgesetzt werden.“

Zum Straßenausbauprogramm erreichten uns zahlreiche Zuschriften. Leser des Stadt-Anzeigers Nord weisen darin auf Straßen in den nördlichen Stadtteilen hin, die ihrer Meinung nach auch dringend saniert werden müssten. Marianne Maring betont, dass der Entenfangweg ab Altenauer Weg von der Brücke an in einem katastrophalen Zustand sei. „Dort befinden sich noch alte Schienen und jede Menge Schlaglöcher. Gestern fuhr ein Auto mit leerem Anhänger an mir vorbei, und der Hänger sprang zigmal hoch.“ Sie sieht dort Handlungsbedarf, denn „dort fahren täglich viele Autos lang“. Auch Jens Rohm nennt den Entenfangweg zwischen Eilersweg und der Bahnunterführung Altenauer Weg. „Dort ist die Straße in einem so katastrophalen Zustand, dass die Stadt nach Jahren zumindest schon mal Schilder aufgestellt hat mit der Aufschrift ,Straßenschäden’ – aber gemacht wird trotzdem nichts.“ Rohm weist aber auch auf die Eichsfelder Straße zwischen Hilshof und der Kreuzung Fuhsestraße hin. „Bei Glatteis oder Schnee rutscht man mit dem Auto nach rechts von der Straße. Und als Fahrradfahrer muss man grundsätzlich in der Mitte der Fahrbahn fahren“, schreibt Rohm. Die Schäden seien während der Sanierung der IGS Stöcken entstanden.Auch Werner Triepel hält es „für dringend notwendig“, den Entenfangweg ab dem Altenauer Weg zu sanieren. Martina Baxmann weist darauf hin, dass „die Körnerstraße in Hannover-Mitte in einem deutlich sanierungsbedürftigen Zustand“ sei. Bärbel Einhoff wiederum freut sich, „dass in Stöcken Straßen saniert werden“. Aber sie frage sich, warum die Straße Am Fuhrenkampe immer noch im selben Zustand sei wie vor 50 Jahren. Im Abschnitt zwischen Innersteweg und der Einfahrt zum Anliegerweg Am Fuhrenkampe 13 bis 13 C stünden große Pfützen auf der Straße. Dadurch spritze permanent Dreckwasser an zwei angrenzende Wohnhäuser, wenn Autos durch die Straße fahren. „Fußgänger müssen laufen, damit sie die Dreckdusche nicht abbekommen.“ Bärbel Einhoff hält eine Ortsbesichtigung für dringend notwendig, „am besten bei Regenwetter“.

Die Tanzklasse des Nordstädter Turnvereins ist die einzige, die an Modern-Dance-Wettbewerben teilnimmt. Interessierte Tänzerinnen und Tänzer können kostenlos zum Probetraining vorbeikommen.

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