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Nord Freikirche plant großen Umbau
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Freikirche plant großen Umbau
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12:11 28.04.2011
Tom Kunkel (v.l.), Siegfried Froese, Maria Edler, Simone Eichstädt und Fiona Edler von der Freikirchengemeinde freuen sich auf den Umbau des Gemeindezentrums. Quelle: Link

Die evangelische Freikirche im Sahlkamp spart eifrig. Nach Auskunft von Pastor Siegfried Froese hat die Gemeinde schon ein Fünftel der Kosten für eine Grundsanierung und Erweiterung ihres Gemeindezentrums im Lankwitzweg gesammelt. Ihr bisheriges Zentrum mit rund 500 Quadratmetern nutzbarer Fläche ist der Gemeinde zu klein geworden; daher will sie ihre Räumlichkeiten auf etwa 1000 Quadratmeter verdoppeln. Doch bis sie mit dem Bau beginnen kann, kommt noch viel Arbeit auf die Freikirche zu.

So gibt es derzeit noch fünf verschiedene Architektenentwürfe für den Umbau. „Aus diesen Entwürfen haben wir viel gelernt, wie es werden könnte“, meint Froese. Demnächst wolle die Gemeinde die Zusammenarbeit auf zwei Architekten begrenzen und mit diesen die Arbeit intensivieren. Sicher sei bereits, dass die neue Kirche wesentlich offener gestaltet werden solle. Vor allem soll es einen neuen, größeren Gemeindesaal mit vielen Fenstern geben. „Heutzutage muss man Kirchen transparent bauen. Kirche muss sich öffnen“, so Froese.

Dazu hat bereits der Umzug der Jugendräume in das benachbarte Einkaufszentrum Tempelhof beigetragen. Nach dem Ausbau sollen sie aber wieder unter das Dach des Gemeindezentrums ziehen. Bevor das Gebäude erweitert werden kann, muss zunächst das Grundstück vergrößert werden; darüber verhandele die Kirchengemeinschaft derzeit mit der Stadt, so der Pastor. Wenn die Formalitäten geklärt sind, soll der Umbau so schnell wie möglich beginnen. Allerdings kann es sich noch über einige Jahre hinziehen, bis die Verhandlungen mit der Stadt abgeschlossen sind und die Finanzierung steht. „Wir rechnen damit, dass der Neubau und die Sanierung etwa eine Million Euro kosten“, schätzt Froese. Die Kosten, die jenseits des angesparten Guthabens anfallen, sollen durch Bankdarlehen aufgebracht werden. Aktuell hat die Freikirche 205 000 Euro gespart. Allein im vergangenen Jahr seien Bauspenden in Höhe von 40 000 Euro eingegangen, derzeit kämen monatlich mindestens 2000 Euro dazu, berichtet Froese. Außerdem gebe es Sonderspenden.

„Als Freikirche sind wir auf unsere eigenen Mittel angewiesen,“ berichtet der Pastor. Seine Gemeinde arbeite zwar mit anderen Kirchen zusammen, sei finanziell aber ganz auf sich allein gestellt. Die gesamte Gemeindearbeit werde durch freiwillige Spenden der Mitglieder finanziert. Die Freikirche im Sahlkamp gehört dem Freikirchlichen Bund der Gemeinde Gottes an, der als gemeinnützig anerkannt ist. Die evangelische Freikirche ist seit 1950 in Hannover vertreten. Zunächst trafen sich die Mitglieder in privaten Zimmern, dann mietete die Gemeinde Versammlungsräume an. 1970 schließlich wurde die Kirche im Lankwitzweg fertig gestellt.

Christian Link

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