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Nord Bezirkrat feiert Sommerempfang
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Bezirkrat feiert Sommerempfang
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12:00 17.09.2018
Bezirksbürgermeisterin Regine Bittorf mit den diesjährigen Preisträgern des Ehrenpreises, Sigrid Neumann (links) und Jens Holland. Quelle: Nadine Wolter
Herrenhausen-Stöcken

Regine Bittorf muss ein bisschen warten, bis es ruhig wird im Saal der Adalbertgemeinde. Etwa 70 Gäste sind der Einladung zum Sommerempfang des Stadtbezirksrats Stöcken-Herrenhausen gefolgt und sind in Plauderlaune. Die Bezirksbürgermeisterin zieht eine persönliche Bilanz, bevor sie auf den Bezirk zu sprechen kommt. Auch nach dem ersten Jahr sei sie von Routine noch weit entfernt, sagt Bittorf, die Ende 2016 in das Amt gewählt wurde. „Jeden Tag erlebe ich Überraschungen“, erklärt die Bezirksbürgermeisterin, „manche sind schön, manche lassen einen sprachlos zurück. Aber wissen Sie was? Das ist gut so.“ An diesem Abend berichtet Bittorf dann aber lieber über die schönen Momente des vergangenen Jahres. Sie spricht über den in Marienwerder entstehenden Wissenschaftspark, der laut Aussage der Bezirksbürgermeisterin 1000 neue Jobs in den Stadtteil bringe könnte, und stellt in Aussicht, dass das neue Studentenwohnheim in der Dorotheenstraße zum Wintersemester 2019/2020 die ersten Studenten aufnehmen können soll. Auch über Projekte, die etwas mehr Geduld in Anspruch genommen haben, verliert die Bezirksbürgermeisterin ein paar Worte. Geduld sei eine Tugend, sagt Bittorf in Bezug auf das in Stöcken neu entstehende Stadtteilzentrum und fügt hinzu, man blicke nun dem Frühjahr entgegen. Erfreulich findet die Bezirksbürgermeisterin, dass auch in der Schwarzen Heide mittlerweile Bauarbeiten zu beobachten sind, „die einige bestimmt in Staunen versetzen“, ergänzt sie im Hinblick auf den langen Vorlauf des Baus eines neuen Supermarkts für das Siedlungsgebiet.

Nach ihrer Rede bittet Bittorf Sigrid Neumann und Jens Holland nach vorn. Beide sind Preisträger des diesjährigen Ehrenpreises für ehrenamtliches Engagement im Stadtbezirk. Holland sorge sich als Vorsitzender des Bürgervereins Stöcken und der Arbeitsgruppe Vereine um die Vereinskultur im Bezirk sowie um die Durchmischung von Jung und Alt, lobte Bittorf. Der Preisträger bedankte sich persönlich und im Namen beider Institutionen für den Preis. Soziale Kontakte und das Miteinander im Bezirk zu fördern, entgegen der Hektik des 21. Jahrhunderts, sehe er als seine übergeordnete Aufgabe, erklärte Holland. Auch die zweite Preisträgerin des Abends engagiert sich gleich in mehreren Funktionen im Bezirk. Neumann sitzt im Vorstand des Sozialnetzwerks Stöcken, engagiert sich im Leckerhaus für Kinder und deren Eltern und ist ehrenamtliche Richterin im Sozialgericht. Ihr großes Thema ist allerdings ein anderes: Sie setzt sich im Arbeitskreis Inklusion für die Berücksichtigung von Behinderten, Älteren und auch Frauen mit Kinderwagen im Stadtbild ein. Neumann bedankte sich bei den Anwesenden für den Preis. „Ich weiß, dass ich manchmal stark nachbohre, aber letztlich ist es im Sinne der Betroffenen und aller, zusammen besser leben zu können.“

Von Nadine Wolter

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