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Nord Ist der Rad- und Fußweg an der B6 zu gefährlich?
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Ist der Rad- und Fußweg an der B6 zu gefährlich?
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00:17 01.04.2019
Hier die Kreuzung der B6 Am Leineufer/Garbsener Landstraße – die SPD hatte dafür plädiert den kombinierten Weg an der Bundesstraße ab der Kreuzung Garbsener Landstraße bis zur Kreuzung am Leineufer für Fuß- und Fahrradfahrer durch eine bauliche Trennung zuteilen. Quelle: Christian Behrens
Herrenhausen-Stöcken

Ob und wie der Fuß- und Fahrradweg entlang der B 6 durch eine bauliche Trennung abgesichert werden soll, haben die Politiker in der jüngsten Bezirksratssitzung diskutiert – allerdings ohne Ergebnis.

Durch einen Antrag wollte die SPD den kombinierten Weg an der Bundesstraße ab der Kreuzung Garbsener Landstraße bis zur Kreuzung am Leineufer für Fuß- und Fahrradfahrer teilen. „Der Weg ist ziemlich schmal und die B 6 ist dort stark befahren“, erklärt Anna Marijke Goedeke von der SPD-Fraktion. „Uns haben bereits mehrere Bürger von gefährlichen Situationen berichtet“, sagt die Bezirksratspolitikerin.

Keine Einigung im Bezirksrat

Statt einer klaren Einigung für oder gegen eine Absicherung kam es im Bezirksrat Herrenhausen-Stöcken zur Pattsituation. Sieben Bezirksratsmitglieder stimmten für und sieben gegen die Trennung des Weges. Grund für die Unstimmigkeit ist vor allem die geringe Breite des Weges. „Für Fußgänger und Fahrradfahrer ist bereits jetzt nicht genügend Platz, das würde eine bauliche Trennung nicht ändern“, sagt Hannelore Mücke-Bertram, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Dem stimmt auch Wolfgang Neubauer von der CDU zu, der einen anderen Vorschlag macht. „Vielleicht sollte erst einmal bei der Polizei erfragt werden, ob es dort überhaupt schon zu Unfällen kam“, sagt der Fraktionsvorsitzende.

„Erst zu reagieren, sobald etwas passiert ist, ist hier sicher der falsche Ansatz“, sagt Torsten Tegtmeier von der SPD-Fraktion und weist die Kritik der Christdemokraten zurück. „Wie genau die Absicherung des Weges erfolgt, haben wir in dem Antrag ja nicht geschrieben. Da darf die Verwaltung gerne kreativ werden“, sagt Tegtmeier.

„Technisch nicht ausgefeilt“

Auf Zustimmung trifft der Antrag der SPD trotzdem nicht. „Mir scheint der Antrag technisch noch nicht genügend ausgefeilt“, kritisiert Professor Norbert Dragon (CDU). „Sie erhöhen damit nur die Gefahr, dass Fahrräder durch die Verengung kollidieren. Ich würde deshalb dazu raten, zunächst die technischen Probleme zu lösen, bevor wir uns dem Antrag widmen.“

Von Nina Hoffmann

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