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Nord Hoffnung für den nördlichen E-Damm
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Hoffnung für den nördlichen E-Damm
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14:21 17.01.2015
Von Bärbel Hilbig
Einzelhandel und Gewerbe bleibt auf dem Areal Bodestraße Nord (im Bild links) zulässig, Glücksspiel ist tabu. Quelle: Rainer Surrey
Hannover

Lange Zeit galt das nördliche Ende des Engelbosteler Damms als Schmuddelecke mit Spielhallen, Billigläden und eher fragwürdigen Geschäftemachern. Das bessert sich zusehends. Inzwischen rücken Musikkneipen und Restaurants in das Areal vor. Die Stadt unternimmt nun weitere Schritte zur Aufwertung des Quartiers. Dazu gehört als ein Baustein der neue Bebauungsplan Bodestraße Nord, der voraussichtlich Ende Januar vom Rat beschlossen wird.

„Wir wollen den zentralen Versorgungsbereich mit Einzelhandel in der Nordstadt sichern, eine bessere Mischung erreichen und Vergnügungsstätten ausschließen“, erläutert Stadtsprecher Alexis Demos. Denn Spielhallen gibt es entlang des E-Damms bereits zur Genüge. Und die Stadtverwaltung erreichen regelmäßig Anfragen weiterer Interessenten. Zumindest im Plangebiet Bodestraße sind Spielhallen nun bald tabu. Das Areal umfasst das gesamte Gewerbe- und Wohnhauskarree nördlich der Bodestraße und auch beide Seiten des Engelbosteler Damms zwischen Bodestraße und Auf dem Loh.

Anlieger, Bezirksrat und Stadtverwaltung beschäftigt die schwierige Situation am nördlichen E-Damm und seinen Ausläufern bereits seit Jahren. „Ich hoffe, dass das Gebiet eine weitere Aufwertung erfährt, wenn das private Studentenwohnheim an der Bodestraße fertiggestellt ist“, sagt Edeltraut Geschke, Bezirksbürgermeisterin Nord. Auch die entstehende Wohnbebauung mit Kindertagesstätte an der Ecke Vordere Schöneworth / Möhringsberg wird nach Geschkes Einschätzung zu einer entspannteren Lage beitragen. Sie sieht vieles bereits jetzt auf gutem Wege. „Die Veränderungen sind spürbar. Ich hoffe, dass wir auch hier einen schönen Kiez bekommen. Am anderen Ende des Engelbosteler Damms brummt es ja wirklich.“

Eines ist vielen Nordstädtern und auch der Bezirksbürgermeisterin allerdings noch ein Dorn im Auge: eine schmale verwahrloste Brachfläche an der Ecke Bodestraße/ Engelbosteler Damm. Auf dem Geländestreifen sammelt sich Müll. Die angrenzende Hausfassade ist unansehnlich, aus der kaputten Fassadenverkleidung quillt seit Jahren Dämmstoff. Für das kleine Grundstück sind gute Ideen gefragt. Bezirksbürgermeisterin Geschke könnte sich dafür einen Gestaltungswettbewerb vorstellen.

Direkt an der Bodestraße bleibt laut Bebauungsplan Einzelhandel im Erdgeschoss erlaubt. Zum sogenannten Nordstadtzentrum dort gehören ein Rewe-Markt, Apotheke und Bäckerei. Der Eigentümer des Gebäudekomplexes will außerdem für eine noch freie Ladenfläche einen Discounter gewinnen - und hat kürzlich mit Umbauten die Eingangssituation an dem Geschäftsgebäude übersichtlicher gestaltet.

Im hinteren Teil des Karrees soll weiterhin ein Mischgebiet mit „nicht störendem Gewerbe“ wie den bereits ansässigen Betrieben, Büros und einem Fitnessstudio bestehen bleiben. Auch kirchliche, soziale oder kulturelle Einrichtungen sind denkbar. In der Verlängerung des Weidendamms legt der Bebauungsplan eine Trasse fest, die eines Tages zum Ausbau der Straße führen kann. Konkrete Pläne dazu gibt es aber nicht, die Trasse soll langfristig Perspektiven eröffnen, wenn weitere Gebiete an der Bahnlinie erschlossen werden.

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