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Nord NaDu-Kinderhaus feiert Geburtstag
Hannover Aus den Stadtteilen Nord NaDu-Kinderhaus feiert Geburtstag
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15:55 16.05.2012
Zur Geburtstagsfeier des NaDu-Kinderhaus sind viele Gäste gekommen. Quelle: Schmidt
Sahlkamp

Gut zehn Jahre ist es her, dass in der Gemeinwesenarbeit Sahlkamp die Idee aufkam, ein Spielhaus für den Stadtteil aufzubauen. Wenig später liefen die Vorbereitungen für einen Holzständerbau in einem großen grünen Innenhof im Spessartweg 6 auf vollen Touren. Hier entstand über einer Tiefgarage im Mai 2002 das NaDu-Kinderhaus in der Trägerschaft des Vereins „SPATS - Einrichtungen und Projekte der Selbsthilfe im Sahlkamp. Solidarisch-Präventiv-Attraktiv-Tatkräftig-Sozial“. Die Schirmherrschaft übernahm Professor Rolf Wernstedt, damals Landtagspräsident. Seit 2007 hat sich das NaDu-Kinderhaus zusammen mit drei Krippen, einer Kita und zwei Horten zu einem Familienzentrum entwickelt. Jetzt hat die Einrichtung ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert.

Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg bezeichnete das NaDu-Kinderhaus aus diesem Anlass als „i-Tüpfelchen, das dem Projekt Soziale Stadt im Stadtteil“ bereits vorangegangen sei. Seit Anbeginn laufen im NaDu-Kinderhaus viele Fäden zusammen. Kinder und Erwachsene aus mehr als 60 Nationen haben in der Einrichtung eine Art soziales Zuhause gefunden, einen „Wohlfühlort“, wie sich das NaDu-Kinderhaus selbst nennt. Während der Hort HäWi-Kids zwei Räume fest gemietet hat, stehen die Halle, der Gruppenraum und die Werkstatt als offener Bereich allen Nutzern zur Verfügung. Das Programm umfasst einen Mittagstisch, eine Fahrradwerkstatt, Deutschkurse, eine Mädchen- und eine Jungengruppe, Nähkurse, eine Lesegruppe, einen Leseklub, Ferienangebote und etliches mehr.

Das NaDu-Kinderhaus finanziert sich von Beginn an zu einem Drittel aus städtischen Mitteln und zu zwei Dritteln aus Spenden. Geschäftsführerin Julia Lepzien-Tebbeb, die diese Arbeit im Mai 2009 von Mitbegründerin Sylvia Nichterwitz übernommen hat, betonte während der Geburtstagsfeier, dass man sich nicht daran gewöhnen dürfe, dass im Kinderhaus gute Arbeit gemacht werde, sondern dass weiterhin regelmäßig Spendengelder für das Weiterbestehen nötig seien. Insgesamt gewährleisten 14 fest angestellte und ehrenamtlich arbeitende Menschen, dass das vielseitige Leben im Kinderhaus weitergeht.

In diesem Jahr möchte das Kinderhaus zusätzlich zu seinen bisherigen Angeboten als Familienzentrum noch eine weitere Kita einrichten. Entsprechend einer Erhebung aus dem Jahr 2011 gibt es im Stadtteil nur für vier von zehn Kindern einen Kita-Platz. Weiterhin sind als Eltern-Kind-Projekt ein Gartenhaus im Garten hinter der Einrichtung sowie eine Fassadenverschönerung geplant. Auch ein Schwimmkursus ist in Planung, weil viele Kinder, die die Einrichtung nutzen, noch nicht schwimmen können.

Karin Vera Schmidt

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