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Nord Neue Feuerwache am Weidendamm entsteht ab März
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Neue Feuerwache am Weidendamm entsteht ab März
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00:15 09.12.2012
Siegerentwurf des Architekturbüros Struhk aus Braunschweig für die neue Feuerwache am Weidendamm
Nordstadt

Die neue Feuer- und Rettungswache der städtischen Berufsfeuerwehr steht kurz vor dem Bau. Der Bezirksrat Nord stimmte den Plänen der Stadt in seiner jüngsten Sitzung einmütig zu. Damit kann der erste Bauabschnitt im nächsten Jahr starten. Allein, rund um den Lärmschutz für die Anwohner sind vor allem für die CDU-Fraktion noch nicht alle Fragen geklärt.

Wenn im Einsatzfall Menschen und Material bewegt werden, Fahrzeuge in hoher Geschwindigkeit das Gelände verlassen und Lautsprecheransagen dröhnen, sind dafür im Bebauungsplan einige Maßnahmen eingeplant. So soll mit intelligenter Ampelsteuerung der Verkehr im Alarmfall so geregelt werden, dass die Einsatzfahrzeuge vom Start weg eine Grünphase haben. „Diese Steuerung ermöglicht den Einsatzfahrzeugen ein schnelles Ausrücken und den Verzicht auf Sirenen“, erläuterte Hannovers Feuerwehrchef Claus Lange.

Zudem gibt es zwei Ausfahrten: Je nach Einsatzgebiet verlassen die Fahrzeuge mal über die Ausfahrt Weidendamm, mal über die Kopernikusstraße die Feuerwache - diese abwechselnde Ausfahrt soll ebenfalls die Anwohner schonen. Auch eine Begrünung der Grundstücksgrenze ist geplant. „Das allein schützt doch nicht“, meldete CDU-Fraktionschef Wolfgang Kalesse Zweifel an. Änderungswünsche trug seine Fraktion allerdings nicht vor.

Das neue Betriebsgelände der Feuerwehr soll die bisherige Feuer- und Rettungswache an der Feuerwehrstraße in der Calenberger Neustadt ersetzen. Dieser Standort existiert bereits seit 1892, gilt als stark sanierungsbedürftig und ist viel zu eng. Die Verlagerung in die Nordstadt soll die Platzprobleme lösen, mit denen sich die Brandbekämpfer seit Jahren herumschlagen. Das seit langem brachliegende Grundstück am Weidendamm wird dafür gründlich umgebaut.

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs steht ein 26.000 Quadratmeter großes Areal bereit. Finanziert wird der erste Bauabschnitt mit zehn Millionen Euro von der Continental AG. Im Gegenzug übernahmen die städtischen Brandbekämpfer die Betriebsfeuerwehr der Conti und damit auch die Sicherung des Werksgeländes. Das Betriebsgelände der Conti in Stöcken, Vinnhorst und Vahrenwald soll von der neuen Feuerwache aus geschützt werden.

Im ersten Bauabschnitt werden ab März 2013 zunächst Wache, Büros, Ruheräume und eine Fahrzeughalle entstehen. Schon ein Jahr später sollen dort die Aufgaben der alten Zentrale in der Calenberger Neustadt übernommen werden. In einem zweiten Bauabschnitt, der rund 15 Millionen Euro kostet, sollen in der Nordstadt noch die Regionsleitstelle der Feuerwehr, weitere Dienstabteilungen der Feuerwehr Hannover sowie das Lage- und Führungszentrum der Polizeidirektion Hannover eingerichtet werden.

Die Planungen dafür laufen noch. „Wie realistisch ist denn, dass der zweite Bauabschnitt wirklich kommt?“, fragte Grünen-Fraktionschef Stefan Winter. „Wir gehen derzeit davon aus, dass sich die Bauarbeiten dafür direkt an den ersten Bauabschnitt anschließen“, sagte Lange. Möglichst bis 2016 soll die Entwicklung des Geländes komplett abgeschlossen werden. „Das wäre wünschenswert“, sagte er.

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