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Nord Schulenburger Landstraße wird erneuert
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Schulenburger Landstraße wird erneuert
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16:05 16.05.2012
Derzeit wird noch der neue Hochbahnsteig Hainhölzer Markt gebaut. Im nächsten Jahr soll dort die Sanierung der Schulenburger Landstraße beginnen. Quelle: Marcel Schwarzenberger
Hainholz

Bei der Abstimmung enthielten sich die Christdemokraten der Stimme: Sie bezweifeln, dass das Verkehrskonzept der Stadt aufgeht. Die Hauptverkehrsstraße soll Autofahrern künftig weniger Platz bieten, als es gegenwärtig der Fall ist.

Die Stadt wolle die Mängel in den Nebenanlagen ausräumen und den Alleecharakter der Schulenburger Landstraße stärken, fasste Chantal Ojstersek vom städtischen Fachbereich Tiefbau die Pläne der Stadt zusammen. Die Straße sei insgesamt in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Das voraussichtlich im Mai 2013 startende und gut zwei Jahre dauernde Sanierungsvorhaben ist nur ein erster Bauabschnitt. Langfristig will die Verwaltung den rund zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen Friedenauer Straße und Fenskestraße herrichten.

Bis Dezember soll der neue Hochbahnsteig Hainhölzer Markt fertig sein; die Bauarbeiten dafür haben bereits begonnen. Bauherr ist die Infrastrukturgesellschaft (Infra) der Region Hannover. Die Infra beteiligt sich gemeinsam mit Region und der Stadt auch an der folgenden Straßensanierung. Denn der neue Hochbahnsteig ersetzt die alten Haltestellen Chamissostraße und Bertramstraße. Letzterer verfügt derzeit über eine Wartezone mitten auf der Fahrbahn. Diese wird abgebaut; die Infra lässt zudem einen Teil der Gleise an eine andere Stelle verlegen. Damit soll Platz für eine neue Gestaltung des Straßenprofils geschaffen werden. Schmale Radwege, ungenügend ausgebaute Fußwege - das sind Mängel, die die Stadt ebenfalls mit der Sanierung beseitigen will. Die Radwege werden künftig bis zu zwei Meter breit sein. Auch die Fußgänger bekommen mehr Platz. Dafür werden die bisherigen Parktaschen verschwinden; die Autos sollen künftig am Fahrbahnrand abgestellt werden. Die Zahl der Parkplätze wird dadurch von derzeit 46 auf fast 100 wachsen. Zudem sollen rund 40 Bäume zusätzlich gepflanzt werden.

Die großzügigen Seitenanlagen gehen allerdings zu Lasten des motorisierten Verkehrs: Im gesamten Straßenabschnitt gibt es künftig nur noch eine Fahrspur in jede Richtung; bislang ist die Straße teilweise zweispurig ausgebaut. Und die Fahrzeuge bewegen sich gemeinsam mit den Straßenbahnen der Linie 6 auf den Gleisen fort. Mit der Sanierung soll es zudem keine eigenen Abbiegerspuren mehr geben.

Wolfgang Kalesse (CDU) äußerte Zweifel, dass dieser Plan aufgeht und verwies auf die Kreuzung mit der Bömelburgstraße. Dort gebe es heute eine separate Linksabbiegerspur, sagte er. „Und wir haben einen enormen Abbiegeverkehr.“ Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens und der engen Taktung der Stadtbahnlinie befürchtet Kalesse, dass es ohne Abbiegespuren zu Staus kommt.

Ojstersek verwies dagegen auf ein Verkehrsgutachten, das zu einer gegenteiligen Annahme kommt. „Die Ampelsteuerung soll das unterstützen“, fügte sie hinzu. Die Kreuzung Bömelburgstraße bekommt neue Ampeln. Wann immer sich eine herannahende Stadtbahn bei der Signalanlage anmelde - damit die Ampel auf Grün umschaltet -, bekämen auch die Linksabbieger Grün, sagte die Verkehrsplanerin. Angelika Jagemann (CDU) warnte, dass Autofahrer auf die Voltmerstraße ausweichen könnten, wenn es auf der Schulenburger Landstraße zu eng werde. „Auch in der Voltmerstraße wird der Verkehr durch Engstellen verlangsamt; das lohnt sich nicht“, hielt Jens-Erik Narten (SPD) dagegen.

Marcel Schwarzenberger

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