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Nord Stadt Hannover will Müll vom Leineufer nicht wegräumen
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Stadt Hannover will Müll vom Leineufer nicht wegräumen
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22:47 05.05.2011
Am Leineufer an der Königsworther Straße liegt Müll. Im Vordergrund ist die Mauer der dortigen Leinebrücke zu erkennen. Quelle: Christian Burkert

Die Müllansammlungen an der Leineböschung in Höhe der Brücke Königsworther Straße liegen nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadtverwaltung – und bleiben daher offenbar liegen. Das hat die Verwaltung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Bezirksrat Mitte mitgeteilt. Grundsätzlich lasse die Stadt die Ufer aber zwei- bis dreimal jährlich säubern. Die SPD-Politiker hatten moniert, dass es immer wieder zu Müllansammlungen an den Ufern der Innenstadt-Leine komme. Der Bereich am Ufer nahe der Rhoneburg sei nur der aktuellste Brennpunkt.

Die Stadt teilt mit, dass grundsätzlich der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün verantwortlich für das Reinigen der Böschungen sei. In jedem Fall werde immer nach Hochwassern gesäubert – dann sammelt sich besonders viel von der Leine angeschwemmter Unrat in den Sträuchern und Bäumen der Uferböschungen. Da die angrenzenden Grünbereiche sogar bis zu viermal pro Monat vom Fachbereich gereinigt würden, erfolgten regelmäßige Sichtkontrollen. Die von der SPD-Fraktion benannte Müllansammlung aber befinde sich auf Privatgrund, sodass die Stadt selbst nicht verantwortlich sei.

Unabhängig von dem Uferproblem sorgt auch der Unrat im Fluss selbst immer wieder für Verärgerung. Am Café-Ponton der Leinesuite in der Altstadt etwa liegt ein algenbewachsener Einkaufswagen im Wasser, etwas weiter stromab unterhalb der neuerdings nach Martin Neuffer benannten Marstallbrücke ein Fahrradrahmen. Die Reinigung des Flusses wird in der Regel von Freiwilligen des Fischereivereins übernommen, die mit Booten und in Wathosen den Fluss vom Unrat befreien.

Conrad von Meding

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