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Nord Stadt bekämpft Ratten in Stöcken
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Stadt bekämpft Ratten in Stöcken
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13:00 04.06.2015
Essensreste ziehen Tiere an: Im Parlweg stehen häufig Mülltüten neben den Abfallbehältern. Quelle: Mario Moers
Hannover

Von einer Plage wollen der Abfallwirtschaftsbetrieb Aha und die Stadtverwaltung allerdings nicht sprechen. Es gebe keinen Hinweis auf eine außergewöhnliche Ausbreitung der Tiere, erklärt Stadtsprecher Dennis Dix auf Anfrage des Stadt-Anzeigers. Der Bezirksrat Stöcken hat die Verwaltung bereits im vergangenen Jahr darauf hingewiesen, dass Anwohner im Bereich der südlichen Alten Stöckener Straße (Parlweg, Lauckerthof) vermehrt Ratten gesichtet haben.

Aktuell weisen farbige Markierungen auf Gullideckeln entlang der Hogrefestraße auf die städtische Rattenbekämpfung hin. Weitere Giftköder sind in der Kanalisation im Onnengaweg, Heitlinger Hof, An der Oberen Masch, Ithstraße, Quedlinburger Weg, Am Fuhrenkampe und Eichsfelder Straße ausgelegt. Die Aktivitäten seien auf einzelne Hinweise hin initiiert worden. „Eine Rattenplage in Stöcken gibt es nicht“, betont der Stadtsprecher.

Bereits im September hatte der Bezirksrat Aha aufgefordert, in den betroffenen Gebieten eine Abfallberatung in mehreren Sprachen anzubieten. Bisher ist auf den SPD-Antrag hin allerdings nichts passiert. „Eine Abfallberatung ist in den Sommermonaten erfolgversprechender, da Bürger in den dunklen Monaten seltener die Tür öffnen“, erläutert Aha-Sprecherin Anke Voigt. Außerdem habe die Verwaltung bislang keine konkreten Adressen mitgeteilt, an die aufklärendes Infomaterial versandt werden soll. SPD-Bezirksratspolitikerin Regina Karsch sieht weiterhin Handlungsbedarf.

„Die Problematik ist sehr bedenklich. Im Parlweg befindet sich ein Spielplatz, auf dem viele Kinder sorglos spielen.“ Karsch schlägt vor zu prüfen, ob an einigen Stellen größere Tonnen für Restabfälle notwendig sind. „Einige Tonnen sind bereits am vierten Tag nach dem Abholen wieder überfüllt und bieten den Ratten dann ein 5-Sterne-Restaurant“, sagt die SPD-Politikerin.

Aha betrachtet unter anderem die Wohn- und Bevölkerungsstruktur im Bereich der Parlstrasse und des Lauckerthofs als eine mögliche Ursache für das vermeintliche Rattenproblem. Dort werden immer wieder Gelbe Säcke neben die dafür vorgesehenen Tonnen gestellt. Die Alte Stöckener Straße sei dagegen als bekannter Schleichweg für Autofahrer vermutlich einem „Mülltourismus“ ausgesetzt. Alle drei Straßenzüge werden nach Auskunft der Sprecherin wöchentlich von wildem Müll gesäubert.

Müll kann jederzeit telefonisch unter (08 00) 9 99 11 99 bei den Abfallbetrieben gemeldet werden.

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