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Nord Stadt fällt morsche Bäume
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Stadt fällt morsche Bäume
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10:15 14.01.2010
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Mehr als hundert Bäume im gesamten Stadtgebiet lässt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün in den nächsten Wochen – je nach Wetterlage – fällen. Zum Teil sind die Eichen, Linden, Platanen oder Mehlbeeren morsch, von Schädlingen befallen oder vom Blitz getroffen worden, zum Teil drohen sie Menschen und Fahrzeuge zu gefährden. Insofern müssten die Straßenbäume also in erster Linie aus Gründen der Verkehrssicherheit weichen, erklärt die Verwaltung. In den meisten Fällen würden am alten Standort wieder neue Bäume gepflanzt. Außerdem lässt die Stadt in den Wintermonaten auch Gehölze zurückschneiden.

Eine mächtige Säulenpappel am Heimatweg in Leinhausen ist der größte Baum, der der Säge in den nördlichen Stadtteilen zum Opfer fällt. „Bruchgefahr“ besteht bei dieser Pappel nahe der neuapostolischen Kirche, deren Stamm in einem Meter Höhe den stattlichen Umfang von 3,46 Meter aufweist. Ihr Platz wird künftig leer bleiben. Der Standort sei so beengt, dass hier auf Ersatz verzichtet werde, teilte die Stadt mit. An anderer Stelle wird dafür eine neue Robinie gepflanzt.

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Weitere Bäume werden in folgenden Straßen gefällt: Stadtbezirk Herrenhausen-Stöcken: Am Hasenberg eine Pappel, in der Eilser Masch und an der Bücherei Herrenhausen jeweils ein Spitzahorn, in der Gretelriede eine Weide, in der Goslarschen Straße eine Mehlbeere, in der Helmkestraße ein Amberbaum, in der Garbsener Landstraße eine Hainbuche, in der Stelinger Straße drei absterbende Spitzahorne, die durch Eschen ersetzt werden, in der Baumgartenstraße zwei Spitzahorne, in der Stöckener Straße eine Linde und in der Mecklenheidestraße vier Eichen. An fast allen Standorten sind Nachfolger der gleichen Sorte vorgesehen.

Stadtbezirk Nord: In der Kopernikusstraße und am Weidendamm tauscht die Stadt jeweils eine Linde aus, in der Bohnhorststraße werden zehn abgestorbene Apfeldorne entfernt. An ihrer Stelle soll künftig Roter Feld-Ahorn wachsen. In der Tulpenstraße werden zwei kranke Apfeldorne durch Japanische Perlschnurbäume ersetzt, in der Schulenburger Landstraße soll eine Hopfenbuche die Nachfolge eines Apfeldorns antreten.

Stadtbezirk Vahrenwald-List: Im Pastor-Jäckel-Weg lässt die Stadt eine vom Blitz getroffene mächtige Robinie und eine Weißbirke fällen, am Lister Kirchweg eine Eiche und in der Spannhagenstraße eine Winterlinde.

Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide: Gefällt werden an der Alten Heide eine Weide, am Alten Flughafen eine Eberesche und eine Traubenkirsche, in der Dornierstraße eine Eberesche und zwei Traubenkirschen. In diesem Zusammenhang hat die Stadt mitgeteilt, dass sie den gesamten Baumbestand im Gewerbegebiet Alter Flughafen neu ordnen will. Der „wilde“ Bestand vieler verschiedener Arten wird vereinheitlicht – vor allem die Linde soll hier verstärkt Wurzeln schlagen –, und die Stadt möchte die neuen Bäume im Laufe der nächsten Jahre so setzen, dass alleeartige Strukturen entstehen. Im Dornröschenweg lässt die Stadt eine Mehlbeere beseitigen, in der Ebelingstraße eine Eiche, in der Eckenerstraße eine Mehlbeere, Im Heidkampe eine Weide und eine Silberweide, in der Junkerstraße eine Eberesche, am Kahlendamm eine Krimlinde und in der Varrelheide zwei Eichen. In der Podbielskistraße sind zwei Eichen ebenfalls nicht mehr zu retten. Für eine von ihnen ist kein Ersatz vorgesehen, weil an diesem Standort zu viele Leitungen verlegt sind.

Stadtbezirk Mitte: Am Marstall fallen zwei Linden, am Aegidiendamm ein Ahorn und Am Klagesmarkt eine Platane. Am Theodor-Lessing-Platz sind zwei Mehlbeeren betroffen, in der Willy-Brandt-Allee eine Linde und in der Kleefelder Straße ein Bergahorn und eine Silberlinde.

Von Jutta Oerding

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