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Nord Verein gibt Sportflächen auf
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Verein gibt Sportflächen auf
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13:59 25.02.2011
Von Kristian Teetz
Die Sportanlage des VfV Hainholz am Karl-König-Platz liegt brach. Quelle: Kristoffer Finn

Im Bereich des Stadtbezirks Nord befinden sich zurzeit 25 Baulücken. Das geht aus einer Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion hervor. Unter anderem steht die Frage im Raum, wie die Sportflächen des VfV Hainholz am Karl-König-Platz nahe der Helmkestraße genutzt werden können.

Der Verein legt in naher Zukunft seine beiden Sportstätten am Karl-König-Platz und der Voltmerstraße zusammen. Der Klub verfügt über diese beiden auseinanderliegenden Sportstätten seit der Fusion der beiden Sportvereine TSV von 1887 Hainholz und VfV Hainholz zum VfV von 1887 Hainholz in den neunziger Jahren. In den vergangenen Jahren hatte sich aber herausgestellt, dass der Verein auf Dauer nicht in der Lage ist, beide Sportanlagen zu unterhalten. Zusammen mit der Stadt einigte sich der Klub darauf, alle Sportstätten hinter dem Naturbad an der Voltmerstraße zusammenzulegen.

Nach Angaben der Stadt müsse auch das Vereinshaus des VfV an der Voltmerstraße, das noch aus den sechziger Jahren stammt, saniert und erweitert werden. Ein Teil des Vereinsheims soll abgerissen und erneuert, der Teil, der stehen bleibt, energetisch saniert werden. Unter anderem wird das neue Gebäude auch zwei Tennisumkleidekabinen enthalten, die es bislang nur in dem Vereinsheim am Karl-König-Platz gibt. Außerdem entstehen zwei zusätzliche Umkleideräume für Mädchen- und Frauenmannschaften, ein Mehrzweckraum, eine Wohnung im ersten Obergeschoss sowie ein zusätzlicher Schiedsrichterraum und eine Behindertentoilette. Ein Geschäftszimmer soll zur Verfügung stehen, um die Verwaltungsarbeit des Vereins leisten zu können. Das war bislang ebenfalls nur am Karl-König-Platz möglich. Ferner soll die Ölheizung durch eine Holzpelletheizung ersetzt werden.

Unterdessen hat die Stadt beschlossen, das neue Vereinsheim mit 300 000 Euro zu bezuschussen. Die Kosten liegen bei insgesamt 1,26 Millionen Euro. Laut Planung der Stadt fließen noch einmal 500 000 Euro aus dem kommunalen Haushalt in den Bau. Die restlichen Kosten werden mit Eigenmitteln des Vereins (200 000 Euro) und Eigenarbeit (30 000 Euro) sowie Zuschüssen von der Region und dem Stadtsportbund gedeckt.

Nach langjährigem Streit hatten sich der Verein und die Kleingartenkolonie Krügersruh an der Voltmerstraße darauf geeinigt, dass zehn Kleingärten vollständig und fünf teilweise gekündigt werden. Die Fläche hat einen Gesamtumfang von 6000 Quadratmetern und befindet sich vollständig in städtischem Eigentum.

Wie die Stadt die freiwerdende Fläche am Karl-König-Platz nutzen will, steht noch nicht fest. Eine Wohnnutzung sei wegen der Nähe zu VSM eher fraglich, heißt es aus der Verwaltung. Die Vereinigte Schmirgel- und Maschinen-Fabriken (VSM) haben ihre Fabrik in Sichtweise. „Aber ausgeschlossen ist noch gar nichts“, sagte Stadtsprecher Dennis Dix. Ob sich andere Sportvereine für die Weiternutzung interessieren, neue oder Ersatz- Kleingartenflächen benötigt werden oder sich Betriebe in diesem Bereich ausdehnen möchten, bleibe noch zu klären.

In der Antwort auf die Anfrage der CDU teilte die Stadt außerdem mit, dass eine Überplanung des südlichen Gewerbegebiets Hainholz, das sich von der Sorststraße fast bis zur Helmkestraße erstreckt, „in absehbarer Zeit anstehen könnte“. Allerdings wolle die Verwaltung den Umbau des Hainhölzer Marktes abwarten.

Im Stadtbezirk sind der Hauptgüterbahnhof am Weidendamm und die Brachfläche am Möhringsberg in der Nordstadt die größten potenziellen Flächen ohne Baurecht. Weitere Baulücken – etwa am Engelbosteler Damm 39-42, wo über eine eventuelle Vermarktung nach Abschluss der Sanierung der Lutherschule nachgedacht wird – finden sich im Baulückenkataster der Stadt Hannover. Im Internet ist es unter der Adresse www.hannover-gis.de/GIS/?thema=2 einsehbar.

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