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Nord Wilhelm-Busch-Straße erhält breiteren Fußweg
Hannover Aus den Stadtteilen Nord Wilhelm-Busch-Straße erhält breiteren Fußweg
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10:55 06.10.2011
Von Kristian Teetz
Umbau der Wilhelm-Busch-Straße: Der Zebrastreifen kommt weg, der Bürgersteig auf der rechten Seite wird auf drei Meter erweitert. Quelle: Teetz
Nordstadt

Die Verwaltung wird beim Umbau der Wilhelm-Busch-Straße in der Nordstadt noch Änderungen vornehmen. Damit reagiert die Stadt auf einen entsprechenden Antrag von CDU und Grünen. In der Juni-Sitzung des Bezirksrats Nord hatten die beiden Parteien vier Änderungen beantragt und damit in dem politischen Gremium eine Mehrheit gefunden. Der nördliche Teil der Wilhelm-Busch-Straße wird für rund 272 000 Euro saniert.

Bezirksratsbetreuer Manfred Wilshusen kündigte in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats an, dass die Verwaltung mindestens zwei der vier Änderungsvorschläge umsetzen wolle. So wird der Fußweg auf der östlichen Seite drei statt 2,50 Meter breit. „Im Interesse der Fußgänger und der besonders starken Nutzung durch Kinder ist für den Fußweg ein Querschnitt von etwa drei Metern vorzusehen“, hieß es in der Begründung des Antrags. Zudem trage ein breiter Fußweg dazu bei, die historische Häuserfront an der Wilhelm-Busch-Straße städtebaulich hervorzuheben. „Wir werden das umsetzen, schließlich sind Sie Beschlussgremium“, sagte Wilshusen zu den Politikern. Die Verwaltung muss in einem solchen Fall den Beschlüssen des Bezirksrats folgen, es sei denn, es sprechen technische, finanzielle oder rechtliche Gründe dagegen. Das ist bei der Wilhelm-Busch-Straße in drei von vier Punkten aber nicht der Fall.

Die Verbreiterung des Fußwegs hat zur Folge, dass auf der gegenüberliegenden Straßenseite keine Senkrechtparkplätze, sondern Längsparkplätze eingerichtet werden. Auch dies hatten CDU und Grüne gefordert, da nur so der notwendige Platz für den drei Meter breiten Fußweg geschaffen werden kann.

Nicht ganz so einfach ist der dritte Punkt des Änderungsantrags umzusetzen: Demnach sollen drei Viertel der Stellplätze als Bewohnerparkplätze deklariert werden. „Die Parkplätze werden häufig von Studenten genutzt, wir wollen aber, dass die Anwohner ihre Autos dort abstellen können“, sagte Patrick Denske von den Grünen. Doch bevor die Verwaltung diese Forderung umsetzen kann, muss sie die Zahl der Stellplätze, der anliegenden Wohnungen und der gemeldeten Fahrzeuge ermitteln. „Und das müssen wir laut geltender Rechtsprechung nicht nur in der Wilhelm-Busch-Straße tun, sondern auch in bis zu zwei der umliegenden Straßen im Quartier“, erläuterte Wilshusen. Welche Straßen das sind, müsse noch ermittelt werden. Aus der Erhebung kann dann abgelesen werden, ob ein wirklicher Mangel an Stellplätzen und ein wirklicher Parkdruck besteht; dies ist die Voraussetzung, um Bewohnerparkplätze zu schaffen.

Nicht umsetzen darf die Verwaltung Punkt vier des Änderungsantrags. Grüne und CDU wollten den Zebrastreifen in der Nähe des Kinderspielplatzes erhalten. Doch dies sei nicht möglich, erläuterte Wilshusen. In Tempo-30-Zonen seien Zebrastreifen nur in absoluten Ausnahmefällen zulässig.

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