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Ost Bau der neuen Stadtbahn-Strecke nimmt Formen an
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Bau der neuen Stadtbahn-Strecke nimmt Formen an
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21:14 02.10.2009
Die bisherige Endstation in Lahe. Quelle: Rainer Surrey

Langsam fügen sich an der Buchholzer Straße viele Details zu einem Puzzle zusammen: Aus daumendicken Metallsträngen wird der Unterbau der Gleisbetten, aus Betonblöcken wachsen Hochbahnsteige, nackte Eisenpfeiler werden zu Richtungsweisern – der Bau der ersten von zwei Teilstrecken der künftigen Stadtbahnlinie 7 von Wettbergen nach Misburg nimmt Formen an. Wenn weiterhin alles rund läuft, rollt bereits nach den Sommerferien 2010 der erste Silberpfeil in Richtung Schierholzstraße (zum Fasanenkrug fährt dann statt der Linie 7 die Linie 9). Zwölf Millionen Euro lässt sich die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (Infra) den 1300 Meter langen Strang des Schienennetzes mit zwei neuen Haltestellen kosten.

Damit es für die Autofahrer auf der Buchholzer Straße im Bereich der Autobahnauf- und abfahrten neben der Stadtbahn in Zukunft nicht zu eng wird, sehen die Entwürfe der Infra vor, die vorhandene, jeweils zweispurige Fahrbahn stadteinwärts und stadtauswärts zumindest bis in Höhe Pappelwiese zu erhalten.

Die Bahn wird unterdessen vom bisherigen Kehrgleis am Knotenpunkt Lahe aus zunächst auf dem vorhandenen Grünstreifen in der Mitte der Fahrbahn unter der neuen Autobahnbrücke hindurch bis zum Stopp Pappelwiese geführt. „Die beiden Hochbahnsteige sind bereits in Arbeit und werden im nordwestlichen Bereich über signalisierte Überwege zugänglich gemacht“, sagt Infra-Baubetriebsleiter Martin Vey.

Im weiteren Verlauf fährt die Stadtbahn künftig über Rasen statt Schotter. „Sogenannte Rasengleise reduzieren die Rollgeräusche spürbar“, berichtet Vey. In Höhe Sibeliusweg wird die Trasse von den stadteinwärtig fahrenden Autos gekreuzt. Die Stadtbahngleise werden von da aus nicht mehr auf der Mitte der Fahrbahn geführt, sondern bis zum vorläufigen Endpunkt „Misburg Nord“ am nordöstlichen Straßenrand der Buchholzer Straße – direkt vor den Gärten der Anlieger. Der massive Protest der Bewohner des angrenzenden Wohngebietes an der Gundelrebe zeigt inzwischen sichtbare Folgen: Weil zahlreiche Misburger im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahren Einwände gegen das vorgelegte Lärmschutzkonzept vorgebracht hatten, musste die Infra nachbessern und hat eine 300 Meter lange und gut drei Meter hohe Betonwand errichtet.

Südöstlich der Schierholzstraße entsteht der vorläufige Endhaltepunkt der Linie 7. Vorrangiges Ziel sei jetzt, den Hochbahnsteig an der Haltestelle Schierholzstraße noch vor dem Winter fertigzustellen, um dann die Gleisarbeiten zügig fortsetzen zu können. Auf der ursprünglichen Dreiecksfläche sehen die Pläne Bike & Ride-Plätze statt Parkraum vor. „Auf dem Park & Ride – Platz in Lahe stehen weiterhin 300 Parkplätze zur Verfügung“, berichtet Martin Vey. Die heute in Lahe endenden Buslinien 127 und 133 werden nach Inbetriebnahme der neuen Stadtbahntrasse verkürzt und verkehren künftig im Uhrzeigersinn über Schierholzstraße, Sven-Hedin-Straße, Stilleweg und Buchholzer Straße.
„An der Stadtbahnhaltestelle Pappelwiese werden am Fahrbahnrand Busstopps eingerichtet, damit auf kurzem Weg zwischen Bus und Stadtbahn umgestiegen werden kann“, erklärt Vey. Die aus Misburgs Mitte kommenden Fahrgäste der Linie 127 können an der Haltestelle Misburg/Nord bequem in die Stadtbahn umsteigen.

Glaubt man den Berechnungen der Verkehrsexperten der Infra, werden mit den beiden neuen Haltestellen rund 6500 Haushalte und weitere 2000 Arbeitsplätze an das Stadtbahnnetz angeschlossen.

von Tanja Piepho

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