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Ost Brotkrumen locken Ratten zur Kanalbrücke
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Brotkrumen locken Ratten zur Kanalbrücke
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12:15 08.03.2012
Von Veronika Thomas
Viele Passanten füttern die Vögel an der Kanalbrücke. Quelle: Surrey
Misburg-Nord

Auf Antrag der Grünen beschlossen die Kommunalpolitiker, dass die Stadt im Brückenbereich vier Schilder aufstellen soll, die das Füttern verbieten. Die Schilder sollen auf beiden Seiten in der Mitte der Brüstung sowie am Ufer des Kanals unterhalb der Brücke angebracht werden. Einfache Verbotsschilder wird es nicht geben. Aus pädagogischen Gründen soll vielmehr auf den Zusammenhang zwischen Fütterung und den daraus resultierenden Problemen für Tiere und Umwelt hingewiesen werden.

Nach Beobachtungen von Bezirksratsherrn Urs Mansmann (Grüne) versammeln sich aufgrund des ausufernden Fütterns zeitweilig bis zu 150 Möwen und Tauben im Bereich der Kanalbrücke - sowohl im Uferbereich als auch auf der Brücke selbst. Die einstmals dort ansässigen Enten seien inzwischen verdrängt worden, sagte Mansmann.

Weil Möwen und Tauben die Brotmengen aber nur teilweise fressen könnten, würden Ratten angelockt. Die müssten dann im Uferbereich regelmäßig mit Fallen bekämpft werden. "Auch für Autofahrer kann die Lage gefährlich werden, wenn Möwen auf Futtersuche die Hannoversche Straße in großen Schwärmen überfliegen", sagte Mansman. Außerdem würden die Brüstungen durch Kot der Tiere verschmutzt.

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