Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Ost 50 Sicherheitskräfte sollen für Ordnung sorgen
Hannover Aus den Stadtteilen Ost 50 Sicherheitskräfte sollen für Ordnung sorgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 21.05.2018
Auch die anderen Bezirksräte besucht der Ordnungsdezernent Axel von der Ohe, um das neue Sicherheitskonzept der Stadt Hannover vorzustellen. Quelle: Benjamin Behrens
Anzeige
Buchholz-Kleefeld

Unbeleuchtete Radwege durch Grünanlagen im Roderbruch und im Heideviertel, zu kleine Papierkörbe, vermüllte Gehwege in Kleefeld und junge Autoraser auf der Baumschulenallee, die Lärm verursachen – die Problemzonen im Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld sind schnell benannt. Vertraut man ortskundigen Politikern und engagierten Anwohnern, so sind die Konflikte nicht so gravierend wie in der hannoverschen City. 

Die Wunschliste ist jedenfalls überschaubar, die sich Ordnungsdezernent Axel von der Ohe und seine Mitarbeiter bei einer Sondersitzung des Bezirksrates in der IGS Roderbruch notierten. Anlass der Rundreise durch die Bezirke ist die Vorstellung des neuen Sicherheitskonzepts der Stadt, dem der Rat bereits im vergangenen Jahr zugestimmt hat.

Anzeige

Konflitklöser vor allem in Innenstadt

Auf besonderes Interesse stößt vor allem der Plan, städtische Ordnungskräfte auf Streife zu schicken. Auf 50 Mitarbeiter soll das Team bis zum Sommer aufgestockt werden; etwa 30 sind bereits eingestellt. Gut die Hälfte wird künftig vor allem in der Innenstadt als Konfliktlöser, Abfallfahnder, Ordnungsdienst und Ratgeber für Bürger unterwegs sein. Eine feste Notrufnummer, an die sich die Bürger wenden können, ist Ziel, aber – wie Dezernent von der Ohe mitteilte – bislang technisch noch nicht machbar. Der Einsatz in den Stadtteilen soll „bedarfsgerecht“ und flexibel sein. Auch deshalb sei man nun unterwegs, um Probleme zu erkunden.

Ein wenig hatte man sich bereits vorab schlaugemacht. Auf der Liste der Verwaltung stehen: Trinker im Roderbruchmarkt und am Kleefelder Bahnhof, abgestellte Schrotträder an der Karl-Wiechert-Allee, verschmutzte Ecken in der Bomhauerstraße, in der Schulze-Delitzsch-Straße und im Warburghof, zu schlechte Beleuchtung in der Vogelsiedlung und Verschmutzung durch Tauben an der Brücke Kleestraße. Gesucht werden außerdem „lokale Kümmerer“ an den Bahnhöfen Kleefeld und Karl-Wiechert-Allee.

Von Gabi Stief

Ost Bezirksrat diskutiert über Obdachlosenheime - Vahrenwald/List
14.05.2018
11.05.2018