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Ost Entwarnung nach Vergiftungs-Verdacht in Kinderkrippe
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Entwarnung nach Vergiftungs-Verdacht in Kinderkrippe
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16:59 19.02.2013
Drei Mädchen aus einer Kinderkrippe in Groß-Buchholz wurden am Montag mit Verdacht auf eine Vergiftung ins Krankenhaus gebracht. Quelle: Christian Elsner
Hannover

Eines der drei Mädchen konnte die Krabbelstube an der Sven-Hedin-Straße am Dienstag bereits wieder besuchen. Die beiden anderen Mädchen blieben mit ihren Eltern zu Hause. Laut einer Polizeisprecherin hat dies aber weniger mit Gesundheitsproblemen zu tun, sondern sei vielmehr der Aufregung geschuldet.

Die drei zwischen einem und zweieinhalb Jahren alten Mädchen waren am Montag mit einem Rettungswagen in die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) gebracht und dort untersucht worden. Am Dienstag hieß es nun, es habe für die Kleinkinder wohl zu keinem Zeitpunkt größere Gefahr bestanden. Die Ethanol-Mischung, die die Mädche getrunken hatten,habe nur einen geringen Alkoholanteil gehabt. Eine gesundheitsgefährende Vergiftung gilt demnach als ausgeschlossen.

Mehrere Kinder einer Kindertagesstätte in Groß-Buchholz sind mit Verdacht auf Vergiftung ins Krankenhaus gebracht worden.

Am Montag hatten die drei Kinder in dem Kinderladen zur Mittagszeit versehentlich statt Wasser eine Ethanolmischung zu Trinken bekommen. Als Ursache gilt eine nicht ausreichend gekennzeichnete Flasche mit einem Ethanolgemisch, die bei vorgehenden Umbauarbeiten in der Krabbelstube von einem freiwillig mithelfenden Vater vergessen wurde und in die Küche geriet. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich entweder um eine Lösung zur Reinigung von Pinseln oder um Tapetenlöser handelte. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen unbekannt.

szy/mic

Drei Kinder sind am Montagmittag mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht worden. Eine verwaiste Flasche mit Pinselreiniger hat vermutlich bei drei Kleinkindern einer Krippe in Groß-Buchholz zu einer Vergiftung geführt.

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