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Ost Die Erlebnisausstellung über Jesus erwacht 
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Die Erlebnisausstellung über Jesus erwacht 
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17:51 13.03.2018
Erlebnisausstellung „ERlebt“ im Evangelisch-Freikirchlichen Gemeindezentrum mit dem Thema Jerusalem. Quelle: Marius Klingemann
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„Willkommen in Jerusalem“: Mit diesen Worten hat Michael Rohde die zahlreichen Gäste im Evangelisch-Freikirchlichen Gemeindezentrum am Rande der Eilenriede begrüßt. Dort eröffnete der Pastor der Walderseegemeinde am Sonnabend im festlichen Rahmen die Erlebnisausstellung „ERlebt“. Bis zum Ostersonntag können Interessierte nun an kostenlosen Mitmach-Führungen, die den Leidensweg Jesu behandeln, teilnehmen

„Schön, dass wir das heute erleben dürfen“, sagte Rohde, der seit 2015 als leitender Pastor der Gemeinde ist, in seinen einführenden Worten. Bereits im Frühjahr 2016 sei die Idee für einen in Hannover bis dato noch nicht da gewesenen „Ostergarten“ entstanden, nun wurde diese in Form von „ERlebt“ umgesetzt. Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise in das von den Römern besetzte Jerusalem vor etwa 2000 Jahren. Ziel dabei sei es, „den Weg Jesu mit allen Sinnen wahrzunehmen“, wie Rohde erklärte.

Beginn ist auf dem Jerusalemer Marktplatz, wo orientalische Gerüche und Klänge die Teilnehmer erwarten und sie letztlich Zeuge des zu diesem Zeitpunkt noch vielumjubelten Einzuges Christi in die Stadt werden. Der weitere Weg durch die liebevoll umgestalteten Räumlichkeiten des Gemeindehauses führt über das letzte Abendmahl, die Verhaftung Jesu im Garten Gethsemane samt anschließendem Gericht beim römischen Statthalter Pontius Pilatus bis hin zur Kreuzigung und Wiederauferstehung. 

19 Erzähler stehen für Führungen bereit

Die erste Führung, unter anderem mit Bezirksbürgermeisterin und Schirmherrin Irma Walkling-Stehmann sowie Gemeindeleiter Detlef Schmidt, wurde von Theologin und Musiktherapeutin Heike Kling alias traditionell gekleidete Hannah, die ihre Gäste mit einem freundlichen „Schalom“ am alten Schaftor des Marktplatzes empfing, geleitet. Insgesamt werden in nächster Zeit 19 Erzähler für die rund 50-minütigen Führungen, an deren Ausarbeitung und Realisierung knapp 100 Ehrenamtliche beteiligt waren und sind, verantwortlich sein.

Die Besucher werden dabei stets in das Geschehen integriert: Sie kosten Mazzen und Bitterkräuter beim Passah- bzw. Abendmahl, stecken vor Gericht im wahrsten Sinne des Wortes in den Schuhe des angeklagten Jesus oder waschen als Pilatus ihre Hände in Unschuld. Im bereits leeren Felsengrabes, als welches das Taufbecken der Walderseegemeinde dient, lassen sie die andächtige Atmosphäre auf sich wirken. Als achte und letzte Station ist ein Nachklang im Raum der Stille, in dem man seine Gedanken aufschreiben kann, oder im „ERlebt“-Café vor Ort möglich.

Schirmherrin Walkling-Stehmann zeigte sich im Anschluss von den „verschiedenen Stimmungslagen“, die man etwa auf dem geschäftigen Marktplatz oder im verlassenen Grab erlebt habe, beeindruckt. Die SPD-Politikerin, die die Ausstellung gemeinsam mit Pastor Rohde und Gemeindeleiter Schmidt mit dem Durchschneiden des Bandes am Eingangstor eröffnet hatte, war sich sicher, dass das Projekt ein „voller Erfolg“ werde.

Bis zum 1. April, also die komplette Passionszeit über, finden von dienstags bis sonntags „ERlebt“-Führungen im Gemeindezentrum an der Walderseestraße 10 statt, wobei die bereits gut gebuchten Vormittage für angemeldete Gruppen reserviert sind. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.erlebe-ostern.de. 

Von Marius Klingemann

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