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Groß-Buchholz/Südstadt: Das Uhlhorn Hospiz zieht für ein Jahr ins Henriettenstift

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18:00 10.06.2019
Im Uhlhorn Hospiz in Groß-Buchholz wird derzeit gebaut. Quelle: Christian Behrens
Groß-Buchholz/Südstadt

Das Uhlhorn Hospiz in Groß-Buchholz ist umgezogen. Seit Mitte Mai ist das Henriettenstift in der Marienstraße das neue Zuhause der schwerkranken Bewohner und der Belegschaft – das allerdings nur vorübergehend. Um dem Lärm durch die Bauarbeiten in den nächsten Monaten zu entgehen, habe man einen Unterschlupf für etwa ein Jahr gesucht und gefunden, hat Hospizleiterin Gabriele Kahl jetzt mitgeteilt.

Am alten Standort sind bereits die Bagger und Handwerker im Einsatz. Das Uhlhorn Hospiz bekommt nicht nur zwei weitere Familienzimmer. Im kommenden Jahr soll darüber hinaus in direkter Nachbarschaft das erste Tageshospiz in der Region Hannover mit sechs Ruhezimmern und einem großen Aufenthaltsraum eröffnet werden. Es wird Platz für sechs Bewohner bieten, die tagsüber professionell versorgt werden, jedoch abends – anders als im bestehenden Hospiz nebenan – wieder nach Hause zurückkehren. Rund 3 Millionen Euro investiert das Diakonie-Unternehmen Diakovere in das Projekt, das eine noch bestehende Lücke im dichten Palliativversorgungsnetz in Hannover schließen wird.

Im Henriettenstift ist den neuen Mitbewohnern auf Zeit eine eigene Station auf der vierten Etage eingerichtet worden. Mit antiken Möbeln, die die Diakonissinnen gestiftet haben, und liebevoll gestalteten Aufenthaltsbereichen wurde versucht, dort eine freundliche familiäre Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Schwerkranken und ihre Angehörigen wohlfühlen. „Wir sind dankbar, hier im Henriettenstift gut aufgehoben zu sein“, betonte Leiterin Kahl.

Von Gabi Stief

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