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Ost Kinderbetreuung wird ausgebaut
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Kinderbetreuung wird ausgebaut
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11:02 09.09.2010
Kita-Leiter Andreas Maschke ist froh: Die Tagesstätte am Welfenplatz erhält einen Anbau. Quelle: Rainer Surrey
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Das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen in der List soll weiter wachsen. Zum einen soll die Kindertagesstätte „Arche Noah unterm Regenbogen“ in der Straße Am Welfenplatz um eine Krippengruppe erweitert werden. Zum anderen plant die Arbeiterwohlfahrt in der Gottfried-Keller-Straße den Neubau einer Kindertagesstätte mit zwei Kindergarten- sowie zwei Krippengruppen mit maximal 80 Ganztagsplätzen.

Beiden Anträgen hat der Bezirksrat Vahrenwald-List jetzt einstimmig zugestimmt. In der Kita am Welfenplatz ist der Baubeginn für das kommende Frühjahr geplant, fertig sein soll der Anbau an die 1956 in Massivbauweise errichtete Kita im Frühjahr 2012. Sie wird dann fünf statt der bisher vier Gruppen beherbergen. Außer dem zusätzlichem Raum für die Krippengruppe soll auch die Küche erweitert werden. Das Außengelände wird durch den Ausbau deutlich kleiner. Es liegt dann gerade noch in dem Rahmen, den das Gesetz als zulässig vorsieht. Die Kosten für die Erweiterung belaufen sich auf 979.000 Euro.

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Eine ganze neue, viergruppige Kindertagesstätte will die AWO in der Gottfried-Keller-Straße 11 auf dem Grundstück der derzeitigen Außenstelle des Gymnasiums der Käthe-Kollwitz-Schule bauen. Das städtische Grundstück soll der AWO im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages überlassen werden. Die Stadt Hannover wird die Räume der Kita anmieten und der AWO den Betrieb übergeben. Hintergrund für das Engagement ist der erhebliche Sanierungsbedarf des „Heims der Freundschaft“, das die AWO in der Gottfried-Keller-Straße 24 bis 26 seit 1946 betreibt.

In dem Haus befindet sich eine Kindertagesstätte mit 50 Betreuungsplätzen. Die beiden Kindergartengruppen sollen in den Neubau verlagert und um zwei Krippengruppen erweitert werden. Zu den Fragen, wann genau das Projekt realisiert werden soll, wie hoch die Kosten sein werden und ob es noch freie Betreuungsplätze gibt, auf die Eltern sich bewerben können, wollte sich die Arbeiterwohlfahrt zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern.

Julia Pennigsdorf

Vivien-Marie Drews 07.09.2010
Conrad von Meding 07.09.2010
06.09.2010