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Ost Lister Bad sorgt für Besucherplus
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Lister Bad sorgt für Besucherplus
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09:45 25.04.2013
Von Christian Link
Bald ist wieder Gelegenheit für mutige Sprünge vom Turm. Die Freibadsaison beginnt Anfang Mai. Quelle: Anastassakis
Hannover

Das Lister Bad hat den entscheidenden Schub gegeben: Die Schwimmanlage am Mittellandkanal hat dafür gesorgt, dass die Besucherzahlen in den drei städtischen Schwimmbädern im Osten Hannovers im Jahr 2012 insgesamt gestiegen sind. Die Stadt zählte in den drei Bädern rund 480.000 Besucher, das sind 7.500 mehr als 2011. Für den Anstieg ist aber allein das Lister Bad (plus 22.500) verantwortlich. In den Hallenbädern Vahrenwalder Bad (minus 11.500) und Nord-Ost-Bad (minus 3.500) gingen die Besucherzahlen leicht zurück. Nun wird sich zeigen, ob es dem Lister Bad gelingt, den positiven Trend fortzusetzen: Am 9.Mai beginnt dort die Freibadesaison 2013. Das Kleefelder Annabad, in dem bereits am heutigen Donnerstag die Saison eröffnet wird, wird vom Polizei-Sportverein betrieben und zählt nicht zu den städtischen Bädern.

Für den städtischen Bäderleiter Christian Schaefer ist die Besucherentwicklung in den insgesamt sechs städtischen Bädern, zu denen auch das Stadionbad, das Stöckener Bad und das Hainhölzer Naturbad zählen, keine Überraschung. „Die Zahlen sind so, wie man sie erwarten konnte“, sagt er. Nach einem schwachen Jahr 2011, das besonders wegen eines schlechten Sommers enttäuschte, liegt die Gesamtbesucherzahl für alle sechs Bäder wieder auf dem Niveau von 2010. Die Stadt hat durch die Schwimmbad- und Saunabesucher aber mehr eingenommen als noch vor zwei Jahren. Die Einkünfte stiegen seither pro Jahr um etwa 60.000 Euro und lagen 2012 bei 1,94Millionen Euro. Die Ausgaben betrugen im gleichen Zeitraum allerdings rund 7,8 Millionen Euro. Im Durchschnitt zahlt die Stadt pro Schwimmbad- oder Saunabesuch zehn Euro dazu.

Viel Luft nach oben gibt es bei den Einnahmen allerdings nicht mehr. „In den Hallenbädern sind wir an der Kapazitätsgrenze angekommen“, sagt Schaefer. Für die kommenden Jahre ist der Sportstättenleiter dennoch optimistisch, die Einnahmesituation zu verbessern. „Wenn wir die Freibäder weiter schicker machen, dann verbessern sich auch die Zahlen“, sagt er. Anleitung dazu soll das städtische Bäderkonzept bieten, das allerdings erst im September vorgestellt wird. Ursprünglich sollte die umfassende Studie, die von externen Experten erstellt wird, noch 2012 erscheinen. „Das ist ein sehr komplexes Werk“, erklärt Schaefer die Verzögerung.

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