Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Ost MHH sperrt Labore der Nuklearmedizin
Hannover Aus den Stadtteilen Ost MHH sperrt Labore der Nuklearmedizin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:08 17.11.2011
Von Juliane Kaune
Asbest in MHH-Labor
Ein Labor der Medizinische Hochschule Hannover musste geschlossen werden, weil dort Asbest gefunden wurde. Quelle: Martin Steiner
Anzeige
Groß-Buchholz

„Sie müssen sich keine Sorgen machen“, versichert Sprecher Stefan Zorn. Maximal einen Arbeitstag seien die Mitarbeiter mit den Asbestfasern in Kontakt gekommen. Eine Gesundheitsgefährdung sei wegen des kurzen Zeitraums auszuschließen. Gleichwohl biete die MHH den Betroffenen an, sich von einem Arbeitsmediziner und einem Lungenfacharzt untersuchen zu lassen.

Die nach dem Asbestfund gesperrten Labore liegen im Keller des Gebäudes für Nuklearmedizin, dessen zwei Stationen derzeit umgebaut werden. Die beiden Etagen, die schon vor einigen Jahren asbestsaniert wurden, sind wegen der Umbauarbeiten für den Klinikbetrieb geschlossen. Im Zuge der aktuellen Bauarbeiten wurden nach den Angaben Zorns Rohr- und Kabelschächte geöffnet, die mit den darunterliegenden Laboren verbunden sind. Offenbar war in den Schächten noch Asbest vorhanden, das jetzt bei den Bauarbeiten freigesetzt wurde.

„Eine Raumluftmessung, die wegen des normalen Baustaubs nötig war, hat eine geringe Überschreitung des Asbestgrenzwertes ergeben“, erklärt Zorn. Daraufhin seien die Labore umgehend gesperrt worden. Sie müssen nun saniert werden.