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Ost Misburg-Strecke geht im Dezember in Betrieb
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Misburg-Strecke geht im Dezember in Betrieb
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21:01 07.10.2010
Von Veronika Thomas
Verlängerung der Trasse von Lahe nach Misburg. Quelle: Rainer Surrey

Trotz massiver Schäden an den sogenannten Schienenauflagern der neuen Stadtbahntrasse nach Misburg-Nord soll die 1,3 Kilometer lange Strecke zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember in Betrieb gehen. Das kündigte Martin Vey, Betriebsleiter der für die Stadtbahnanlagen zuständigen Infrastukturgesellschaft (Infra) am Mittwochabend im Bezirksrat Misburg-Anderten an. Außerdem soll das schalldämmende Rasengleis bereits zur Inbetriebnahme eingebaut sein. „Ich kann aber nicht versprechen, dass dann auch schon Gras gewachsen ist“, sagte Vey. Die Grenzwerte für Lärm blieben auf jeden Fall unter den zulässigen Werten.

Wie berichtet, waren an der erst 2006 fertiggestellten Stadtbahnstrecke nach Isernhagen-Altwarmbüchen und auch an der noch nicht einmal eröffneten Strecke von Lahe nach Misburg Risse im Bereich der Schienenauflager entdeckt worden. Glücklicherweise seinen die Schäden vor allem an der Trasse nach Isernhagen noch vor Ablauf der fünfjährigen Gewährleistungsfrist entdeckt worden. Durch die Risse kann Regenwasser in den Betonkörper eindringen, das sich bei Frost ausdehnt und den Beton abplatzen lässt. Die Risse in den Auflagern seien beim Gießen des Betons entstanden, der sich anders als geplant nicht gleichmäßig verteilt habe, sondern Blasen und später Hohlräume gebildet habe, beschrieb Vey das Problem. Die vor acht Jahren fertiggestellte Stadtbahnstrecke nach Anderten ist mit Fertigbetonbalken gebaut worden, sodass hier keine vergleichbaren Schäden befürchtet werden müssen. Die schadhaften Auflager würden jetzt beseitigt. Eine mögliche Gefährdung für Fahrgäste gilt aber als ausgeschlossen.

Der Bau des ersten Abschnitts der Stadtbahntrasse von Lahe nach Misburg hat sich um ein Jahr verzögert. Als Gründe nannte der Infra-Betriebsleiter einen Rechtsstreit um das Ausschreibungsverfahren mit dem Bauunternehmen Papenburg. Dann kam es infolge des langen und strengen Winters zu weiteren Verzögerungen. Dies hatte zur Folge, dass das von der Firma Papenburg mit den Bauarbeiten beauftragte Subunternehmen zwischenzeitlich einen anderen Auftrag angenommen und keine Kapazitäten mehr für den Stadtbahnbau frei hatte.

Im kommenden Jahr wird mit dem Bau der Streckenverlängerung bis Meyers Garten begonnen. Welches Schienenauflagersystem hier zum Einsatz kommen soll, steht nach Auskunft Veys noch nicht fest. Das Ausschreibungsverfahren läuft noch.

Wenn nichts Unvorhergesehenes mehr kommt, wird der Schilderwald am Welfenplatz in der List in der kommenden Woche endgültig abgebaut sein.

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