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Ost Neues Geschäftshaus in Bothfeld geplant
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Neues Geschäftshaus in Bothfeld geplant
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10:13 15.12.2011
Für das neue Gebäude an der Kurze-Kamp-Straße müssten ein Flachbau, Garagen und ein Kiosk weichen.
Für das neue Gebäude an der Kurze-Kamp-Straße müssten ein Flachbau, Garagen und ein Kiosk weichen. Quelle: Link
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Bothfeld

Die Gemeinschaft der Bothfelder Kaufleute (GBK) macht sich dafür stark, dass die Drogeriekette Rossmann an die Kurze-Kamp-Straße in Bothfeld zurückkehrt. Die Interessengemeinschaft plant gegenüber der Einmündung der Einsteinstraße den Bau eines zweistöckigen Geschäftshauses. „Wir planen seit Anfang des Jahres“, sagt GBK-Vorsitzender Hans-Jürgen Wittkopf. Investoren und ein Architekt seien bereits gefunden. Bisher scheitert das Projekt jedoch daran, dass noch Teile des für den Bau benötigten Grundstücks fehlen. Die GBK verhandelt derzeit mit den Eigentümern.

Das Geschäftshaus mit 850 Quadratmetern Grundfläche soll auf einem fast 1500 Quadratmeter großen Grundstück entstehen. Parkplätze sollen hinter dem Neubau angelegt werden. Das Investitionsvolumen betrage etwa zwei Millionen Euro, sagt Wittkopf. In das Erdgeschoss soll eine Rossmann-Filiale einziehen. Mindestens 600 Quadratmeter soll der Drogeriemarkt groß werden – eine kleinere Fläche würde sich für das Unternehmen nicht lohnen. Deshalb hatte Rossmann im November auch seine kleine Filiale mit einer Verkaufsfläche von rund 200 Quadratmetern in der Kurze-Kamp-Straße geschlossen. Als Mieter für die Räume im Obergeschoss könne man sich Ärzte und Rechtsanwälte vorstellen, sagt Wittkopf. Weiterhin soll es dort Lager- und Aufenthaltsmöglichkeiten für die Drogerie-Filiale geben. Auch die Anlaufstelle des Jugendärztlichen Dienstes der Region könnte dort einen Raum erhalten.

Die Dienststelle ist bisher in einem eigenen Gebäude an der Kurze-Kamp-Straße 2 untergebracht, das für den Neubau abgerissen werden müsste. Das Gebäude und das Grundstück gehören der Region Hannover. „Wir sind grundsätzlich bereit, das Gebäude zu verkaufen. Verhandlungsbasis muss aber sein, dass es ein Ausweichangebot gibt“, sagt Regionssprecher Nils Meyer. Die Region wolle nun mit den Geschäftsleuten verhandeln. Die übrigen Eigentümer hätten ebenfalls ihre Bereitschaft signalisiert, ihre Grundstücke zu verkaufen, sagt Wittkopf. Die Fläche, die für den Neubau benötigt wird, gehört insgesamt drei Eigentümern: Außer der Region Hannover sind dies der Inhaber eines Kiosks und der Vermieter von Garagen.

Noch ist offen, was bei einem Neubau mit dem Kiosk geschehen würde. „Wir könnten ihn in dem neuen Gebäude unterbringen“, sagt Wittkopf. Ungewiss sei aber, ob er auch Platz im Erdgeschoss finden könnte oder ins Obergeschoss ausweichen müsste. Der Kioskbesitzer war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Der Garagenhof mit seinen 29 Garagen würde auf jeden Fall ersatzlos verschwinden. „Eine Tiefgarage wäre zu teuer“, sagt Wittkopf. Der Inhaber des Garagenhofes ist davon nicht begeistert. „Im Moment wollen wir nicht verkaufen“, sagte Garagenbesitzer Hans Petrick dem Stadt-Anzeiger. Die Nachfrage sei groß, es gebe sogar eine Warteliste. Die GBK will die Verhandlungen mit ihm dennoch fortsetzen.

Christian Link

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