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Ost Russische Pädagogen besuchen Kita Kapellenbrink
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Russische Pädagogen besuchen Kita Kapellenbrink
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00:32 12.03.2018
Leiterinnen und Leiter von Kindertagesstätten in und um Moskau: Burkhard Teuber, Geschäftsführer der AWO Region Hannover (hinten rechts) begrüßt die russische Gruppe. Quelle: Foto: privat
Groß-Buchholz

Am Ende gab es einen kräftigen Applaus, eine Flasche Wodka und eine Puppe, genäht von Kita-Kindern in Moskau: Rund zwei Stunden haben sich Kindertagesstätten-Leitungen aus Moskau und Umgebung jüngst in der Kita Kapellenbrink der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Region Hannover über die Kinderbetreuung in Deutschland informiert. Anlass war der Besuch auf der Didacta-Bildungsmesse.

Nach einem Rundgang durch die Räume der Einrichtung erklärte Burkhard Teuber, Geschäftsführer der AWO, den Gästen die Entstehung und Bedeutung der Arbeiterwohlfahrt in Deutschland. Neugierig besichtigten die russischen Pädagogen dann die offenen Räume der Kita und die Bewegungsfreiheit der Kinder. „Bei uns in Russland ist alles noch ein wenig konservativer“, räumte Dolmetscher und Projektleiter Enrico Koch ein. Interesse zeigte eine Leiterin aus Moskau an den Betreuungskonzepten der AWO. „Wir betreuen nach dem Situationsansatz, bei dem wir jedes Kind individuell nach seinen Bedürfnissen betrachten und fördern“, erklärte Teuber. Auch ob dieser Ansatz in den nächsten Jahren Bestand haben werde, war ebenfalls ein Gesprächsthema. „Pädagogik ist immer in Bewegung“, weiß AWO-Fachbereichsleiterin Ingrid Kröger. „Wir entwickeln die Betreuung stetig weiter und beschäftigen uns ständig mit den neuesten pädagogischen Ansätzen.“

Zwei weitere Fragen der Gäste aus Russland waren, wo die Kinder schlafen können und was passiert, wenn sie krank sind. „Es gibt verschiedene Räume, in denen sich die Kinder ausruhen können“, beantwortete Einrichtungsleiterin Martina Zakowski den ersten Teil. Anders sei es allerdings, wenn ein Kind erkranke. „Dann müssen die Eltern ihre Kinder abholen, damit eine Ansteckung möglichst verhindert werde. Jedes Elternteil darf  sich für die Betreuung des kranken Kindes gesetzlich zehn Arbeitstage im Jahr freinehmen“, erzählte Teuber.

Von Laura Ebeling

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