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Ost Internationales Theaterfestival startet Freitag in der List
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Internationales Theaterfestival startet Freitag in der List
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00:18 25.03.2018
Beim Internationalen Theaterfestival MOST 2018 im März im Theater in der List wird unter anderem der hannoversche Beitrag "Jacke wie Hose" zu sehen sein. Quelle: Theater in der List/privat
List

 Bühnenwerke auf deutsch, russisch und litauisch sind ab Freitagabend im Theater in der List zu sehen. Bis zum 28. März findet in dem Theater an der Spichernstraße 13 die achte Ausgabe des Internationalem Kammertheaterfestivals MOST statt. An den sechs Festival-Tagen werden insgesamt acht Vorstellungen aufgeführt, die Theatergruppen kommen aus der Ukraine, Litauen, Tatarstan, Russland und Deutschland. Es handelt sich durchweg um professionelle Theater, die vielfach ausgezeichnet worden sind. Gefördert wird das internationale Kammertheaterfestival durch das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Projektträger ist das Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e.V. in Kooperation mit dem Theater in der List. Karten kosten 15, ermäßigt 10 Euro und sind beimTolstoi e. V., Omptedastraße 1, oder unter 3 52 20 20 erhältlich.

Das Programm 

"Die letzte Mission": Freitag, 23. März, 19 Uhr, deutsch. Ein ganzer Planet ist von Kriegen und gegenseitigem Misstrauen bedroht. Eine Mission soll nun den Wandel zurück zum Guten einleiten. Klar, leichter wäre es, den Planeten zu zerstören. Doch um einiger weniger Gerechten willen wird den Bewohnern eine letzte Chance gegeben. Diese Mission wird für alle Beteiligten die letzte sein. 

"Der Fall Posler": Sonnabend, 24. März, 15 Uhr, russisch. Voller Witz und Ironie zeigt das Stück einen Künstler, der der Öffentlichkeit sein Werk, eine leere Leinwand mit dem Titel "Nach Allem", präsentiert. Kunstkritiker feiern ihn für seine "extrem konzeptuelle Arbeit" und sehen eine Sternstunde der zeitgenössischen Kunst. 

"Warschauer Melodie": Sonnabend, 24. März, 20 Uhr, litauisch mit deutscher und russischer Synchronisation. Zwei junge Leute treffen sich im Nachkriegs-Moskau: Er ist ein junger Student aus der Provinz, sie - ursprünglich aus Polen - studiert am Konservatorium. Die Inszenierung zeigt, dass es manchmal schwieriger ist, eigene Ängste und Komplexe zu überwinden als soziale Einschränkungen oder Verbote. 

"Margarita und Abulfaz": Sonntag, 25. März, 15 Uhr, russisch. Das Leben ergibt für Margarita und Abulfaz nur dann einen Sinn, wenn sie zusammen sind. Kann der interethnische Hass zwischen Armeniern und Aserbaidschanern nach den Schrecken des Völkermords an den Armeniern der Liebe dieser beiden Menschen im Weg stehen? 

"Jacke wie Hose": Sonntag, 25. März, 20 Uhr, deutsch. Um den Arbeitsplatz ihres Mannes zu behalten, vertuscht Ella Gericke dessen Tod und arbeitet fortan unter seinem Namen weiter. Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte, die im Berlin der dreißiger Jahre ihren Anfang nimmt und die Zeit bis zum Wiederaufbau erzählt – ein Zeitzeugenbericht und eine Identitätssuche jenseits der Geschlechter, sensibel und persönlich erzählt. 

"Streit": Montag, 26. März, 19 Uhr, russisch. In der beschaulichen Stadt Mirgorod kommt es zum Streit zwischen den alten Freunden Ivan Nikiforovich und Ivan Ivanovich. Ein Beispiel, wie sich angehäufte Agressionen ihren Weg bahnen und in einem sinnlosen Streit münden, der irgendwann unumkehrbar ist.

"Der letzte Tag": Dienstag, 27. März, 19 Uhr, russisch. Eine bittere Beichte aus Poesie, Tagebucheinträgen und Briefen der großen russischen Dichterin Marina Zvetaeva bildet die Grundlage des Theaterstücks. Am letzten Tag ihres Lebens sammeln und konzentrieren sich sämtliche Ereignisse eines schwierigen Lebens, die glückliche Kindheit und Jugend, Liebesbeziehungen und Trennungen, Exil und Rückkehr nach Russland

"Aufzeichnungen von Kovyakin": Mittwoch, 28. März, 19 Uhr, russisch. Andrei Kovyakin, ein Lebemann voller Enthusiasmus für die Menschen und seine Heimatstadt Gogulev, wird mitgerissen von einer Reihe tragischer Ereignisse und verschwindet auf unerklärliche Weise aus der Stadt. Es bleiben seine Aufzeichnungen, lustige, traurige, erstaunlich treffsichere Beobachtungen unserer Zeit.

Von Johanna Stein

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