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Ost Toben in der Bunsenhalle ist gesichert
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Toben in der Bunsenhalle ist gesichert
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12:00 03.04.2015
Von Christian Link
Der Turn-Klubb zu Hannover hält an der Bunsenhalle und dem Kindersportzentrum langfristig fest - das freut Kinder und Mütter. Quelle: Christian Link
Hannover

„Wir wollten mit einem befristeten Vertrag zunächst das Risiko begrenzen, falls wir mit der Bunsenhalle schiefliegen“, sagt TKH-Geschäftsführer Hajo Rosenbrock. Mittlerweile hat der Verein aber rund 200 000 Euro in die Modernisierung der Halle an der Bunsenstraße investiert und ein Rückzug ist keine Option mehr. „Jetzt soll sich die Investition über die Jahre auch refinanzieren“, sagt er.

Vor wenigen Jahren wollte die Stadt die Bunsenhalle wegen hoher Sanierungskosten noch abreißen. Während die Verwaltung mit 750 000 Euro rechnete, kam der TKH dank Eigenleistung und Fördergeldern mit einem Bruchteil der Summe aus. „Der Erhalt der Halle hat sich gelohnt, trotz ihres Alters ist es eine Supersportstätte“, sagt Rosenbrock. Allerdings werde die Instandhaltung jährlich etwa weitere 10 000 Euro kosten. Als nächster Schritt sollen jetzt nach und nach die Fenster des Gebäudes ausgetauscht werden.

Das Kindersportzentrum List ist einer von vier zentralen TKH-Standorten. Schon allein rund 500 Vereinsmitglieder nutzen die Halle pro Woche. Dazu kommen Betriebssportgruppen, Kindertagesstätten, die Seniorensportgruppe des HSC und die benachbarte Integrierte Gesamtschule List, die hier ein Kooperationsprojekt mit dem TKH durchführt. „Die Sportstätte wird einfach benötigt, wir sind in den nutzbaren Zeiten fast zu 100 Prozent ausgelastet“, betont Rosenbrock. Nur noch vormittags seien wenige Hallenzeiten frei, und abends könne die Anlage aus Rücksicht auf die Anwohner nicht zu lange vermietet werden.

„Gerade nachmittags ist hier echt Leben in der Bunsenhalle“, sagt TKH-Sportlehrer Christoph Weber. Der Kindersport-, Fitness- und Basketballtrainer schätzt die modernisierte Sportstätte vor allem wegen ihrer Vielseitigkeit. „Während die Kinder unten in der Halle toben, machen die Geschwister oben im Spielraum ihre eigene Party und die Eltern sitzen im Aufenthaltsraum bei Kaffee und Kuchen“, erzählt Weber. Für die Übungen kann er zudem auf einen prall gefüllten Geräteraum zurückgreifen, weil auch die Parcours-Abteilung des TKH in der Halle trainiert.

Weber leitet unter anderem das Eltern-Kind-Turnen der Kindersportschule (KISS). „Die Kinder sollen hier erste Bewegungserfahrungen machen und die Motorik schulen“, erklärt der Sportlehrer. Das offene Angebot sei sehr gefragt, an manchen Tagen sei die Halle voll mit Kindern und Eltern.

„Wir sind extra aus Groß-Buchholz hierher gekommen, weil es wenig Angebote im Eltern-Kind-Turnen gibt“, sagt Monika Jopek. Ihre anderthalbjährige Tochter Maria lernt hier, keine Angst vor großen Hindernissen zu haben. Mit ein wenig Hilfe ihrer Mutter klettert das Mädchen über mehrere Kästen, um dann freudestrahlend eine große Matte herunterzurutschen.

Passieren kann bei den Übungen eigentlich nichts, dennoch müssen die Teilnehmer aus versicherungstechnischen Gründen auch TKH-Mitglieder sein. Für Jopek hat sich das gelohnt. „Es gibt viele Angebote, die ich mit meinem großen Sohn nutzen kann“, sagt sie. Der vierjährige Karol turnt aber schon allein ohne seine Mutter. Lena Macke fährt mit Tochter Hanna aus Bothfeld zum Kindersportzentrum. „Leider gibt es bei uns im Stadtteil nur Nachmittagsangebote“, sagt sie. Weil ihre Tochter nicht in einer Krippe betreut wird, hat sie aber einen Turnkurs am Vormittag gesucht und nur beim TKH gefunden.

Das TKH-Angebot ist aber nicht nur wegen seiner Verfügbarkeit beliebt. „Der Christoph macht das sehr gut, die Kinder trauen sich hier viele Sachen“, lobt Tagesmutter Renate Glauber. Mit ihren Schützlingen Marie und Alma kommt sie regelmäßig zur Turnstunde. „Es macht ihnen viel Spaß. Die beiden wollen immer wieder hierhin.“

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