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Ost Endhaltestelle: Meyers Garten
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Endhaltestelle: Meyers Garten
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19:20 19.06.2014
Foto: Voraussichtlich Anfang Juli sollen die Gleisarbeiten und die Sanierung der stadteinwärts führenden Fahrbahn entlang der Buchholzer Straße abgeschlossen sein.
Voraussichtlich Anfang Juli sollen die Gleisarbeiten und die Sanierung der stadteinwärts führenden Fahrbahn entlang der Buchholzer Straße abgeschlossen sein. Quelle: Marcel Schwarzenberger
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Misburg

Infra-Betriebsleiter Martin Vey hatte vorige Woche gemeinsam mit Klaus-Jürgen Dallmann und Klaus Fricke vom Planungsbüro TransTecBau Mitglieder des Bezirksrats Misburg-Anderten zur Begehung eingeladen. Die Politiker hatten schon bei Baubeginn angekündigt, den Fortschritt genauer beobachten zu wollen. Vey hatte zweierlei zu berichten: Die Baukosten in Höhe von 18,5 Millionen Euro würden nicht überschritten. Und die Infra setzt nach wie vor darauf, dass die neue Strecke samt den drei Haltepunkten zum Fahrplanwechsel im Dezember in Betrieb geht.

Wie sehr sich Misburgs Zentrum durch das Vorhaben verändert, wird an den Plänen für die Endhaltestelle deutlich. Am Kopf des Hochbahnsteigs entsteht ein Kiosk. Die Infra verhandelt derzeit mit Interessenten, die das kleine Geschäft betreiben sollen. Die benachbarte Sparkasse hat schon einen neuen Kundenparkplatz. Nebenan entsteht ein Park+Ride-Anlage mit 50 Stellplätzen. Er ist für Üstra-Kunden reserviert, die dort ihre Fahrzeuge abstellen und mit Stadtbahn oder Bus weiterfahren wollen. Der Parkplatz bekommt eine Zufahrt über die Waldstraße.

Auf der gegenüber liegenden Seite der Endhaltestelle ist ein dreieckiger Stadtteilplatz mit Bäumen und Bänken geplant. Drei Buslinien kreuzen Meyers Garten. Die Linie 124 fährt auch künftig über die Waldstraße zum Stadtfriedhof. Die Busse der Linien 125 und 127 aber werden über den Knauerweg direkt zur Endhaltestelle geführt. Über eine überdachte Umsteigeanlage sollen Passagiere ohne Umwege zwischen Bus und Bahn wechseln. Der Knauerweg muss saniert werden und eine größere Einmündung in die Buchholzer Straße bekommen, damit die großen Fahrzeuge Platz haben. Auch dort sollen ein paar Bäume gesetzt werden. Manche Geschäftsleute sorgen sich deshalb schon um die Parkplätze, von denen es derzeit fast 20 an der kleinen Stichstraße gibt. „Es wäre nicht gut, wenn die wegfielen“, sagte Buchhändler Ulrich Wegener. Das solle auch nicht passieren, betonte Dallmann von TransTecBau. Auf der östlichen Straßenseite kann auch künftig quer zur Fahrbahn geparkt werden. Die Stellflächen auf der anderen Seite müssen indes weichen. Eine Beteiligung an den Baukosten für die Herrichtung des Knauerwegs müssen Eigentümer übrigens nicht fürchten. Weil es um den Ausbau des öffentlichen Stadtbahnnetzes geht, fallen keine Straßenbaubeiträge an.

Voraussichtlich Anfang Juli sollen die Gleisarbeiten und die Sanierung der stadteinwärts führenden Fahrbahn entlang der Buchholzer Straße abgeschlossen sein. Dann wird der Autoverkehr in beide Richtungen über den sanierten Teil geführt und die Modernisierung der Gegenfahrbahn beginnt. „Mitte oder Ende September wollen wir mit den Straßenbauarbeiten fertig sein“, sagte Fricke. Bis dahin bleibt es für Kraftfahrer eng, weil für sie streckenweise nur eine Spur für beide Richtungen übrig bleibt.

Marcel Schwarzenberger

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