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Ost Wasserschaden legt Schule lahm
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Wasserschaden legt Schule lahm
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22:15 14.02.2012
Acht Klassenräume sind vom Wasserschaden betroffen.    Quelle: Martin Steiner
Kirchrode

Auch am Mittwoch fällt der Unterricht für alle 470 Schüler aus. Wie es weiter geht, wollen die Lehrer heute gemeinsam mit der Stadt und Handwerksfirmen entscheiden. Wie groß der Schaden ist, ist noch unklar.

Betroffen sind acht Klassenräume im Altbauteil der Schule. Die Hausmeister der Schule befürchten, dass die abgehängten Decken durch das Wasser so in Mitleidenschaft gezogen sind, dass sie erneuert werden müssen. Nach Angaben von Stadtsprecher Klaus Helmer haben Hausmeister und Handwerker bereits das Wasser aus den Klassenräumen und aus dem Keller entfernt. Eine Trocknungsfirma wurde in die Schule beordert. Es ist bereits der zweite Wasserschaden seit der Schulsanierung. Erst im Dezember 2010 war, wie auch jetzt, ein Wasserrohr in der Lüftungszentrale auf dem Dachboden der Schule geplatzt. Damals wurde der Schaden im Rahmen der Gewährleistung durch Bauträger übernommen. Die Stadt will im aktuellen Fall einen Sachverständigen überprüfen lassen, wer für den erneuten Schaden haftbar gemacht werden kann.

Das Wasser läuft aus den Steckdosen und die Wände herunter, ein Kurzschluss hat das komplette Stromnetz außer Kraft gesetzt und auch die Telefone funktionieren nicht mehr: Die erst vor eineinhalb Jahren für 7,5 Millionen Euro renovierte Grundschule Wasserkampstraße im Stadtteil Kirchrode ist durch einen schweren Wasserschaden komplett lahm gelegt worden.

Kinder, deren Eltern berufstätig sind, wurden in der Schule betreut, berichtete Schulleiter Rolf Reuper. Die Eltern seien von den Klassenlehrerinnen per Handy unterrichtet worden, dass die Schule ausfällt. Allerdings ist es im morgendlichen Durcheinander wohl zu Missverständnissen gekommen. So sei ein Schüler der dritten Klasse von einer Lehrerin nach Hause geschickt worden, dort aber gar nicht angekommen, berichtet Sigrid Krings, deren Sohn auch zu der Grundschule geht. Weil der Schüler davon ausging, dass zu Hause ohnehin niemand sei, habe er sich mit der Stadtbahn auf den Weg zu Familie Krings gemacht, die er kannte. Auch Krings ist nicht vom Schulausfall informiert worden. „Darüber habe ich mich sehr geärgert“, sagt die Mutter. Schulleiter Reuper kann sich das nicht erklären. „Meines Wissens wurde kein Kind ohne Zustimmung der Eltern nach Hause geschickt“, sagte er.

Kinder, die nicht zuhause bleiben können, werden heute in der Schule betreut. Ab Donnerstag soll der Unterricht wieder stattfinden. Allerdings ist noch unklar, wo die Schüler aus den vorerst unbenutzbaren Klassenräumen im Altbau unterrichtet werden können.

In diesem Winter hatte es bereits in der Ricarda-Huch-Schule einen Wasserrohrbruch gegeben. In der Rosa-Parks-Schule hatte es Probleme mit der Heizungsanlage gegeben.

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