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Süd Altenzentrum Ansgarhaus wird saniert
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Altenzentrum Ansgarhaus wird saniert
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09:19 13.03.2010
Das Ökumenische Altenzentrum wird in einheitlichem Beige verputzt. Geplant sind mehrere Bauabschnitte.
Das Ökumenische Altenzentrum wird in einheitlichem Beige verputzt. Geplant sind mehrere Bauabschnitte. Quelle: Zgoll
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Es könnte eine Art Verpackungskunstwerk à la Christo sein. Aber in diesem Fall sind hinter den Folien, die die Fassade des Ökumenischen Altenzentrums Ansgarhaus in der Olbersstraße 4-10 in Döhren seit Kurzem verdecken, Bauarbeiter am Werk. Sie sanieren die Fassade des 1975 gebauten Gebäudekomplexes. Diese wird zur Olbersstraße hin wärmegedämmt und in einem hellen Beige verputzt, so dass sie künftig zusammen mit dem 2005 errichteten Anbau eine einheitliche Ansicht bietet. Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt – der östlichen Hälfte der Fassade – sind voraussichtlich im April abgeschlossen und werden etwa 100.000 Euro kosten.

Mit den Arbeiten am zweiten Bauabschnitt – der westlichen Hälfte an der Olbersstraße – wird nach Auskunft von Geschäftsführerin Margot Hoffmann im Sommer begonnen. Derzeit ist noch unklar, ob die Verkleidungsplatten aus der Entstehungszeit dieses Gebäudeteils, in dem der Pflegebereich für 102 Bewohner liegt, mit Asbest belastet sind und somit als Sondermüll entsorgt werden müssen. „In jedem Fall sollen die Platten ab“, sagt Hoffmann. Anschließend soll die Front ebenfalls wärmegedämmt und verputzt werden. Auch für diesen Bauabschnitt veranschlagt das Ansgarhaus etwa 100.000 Euro, 15 Prozent davon übernimmt der Landesverband des Diakonischen Werks.

Weiter soll es 2011 mit der Sanierung der Ostfassade zur Hermann-Guthe-Straße hin gehen. Möglichst bald soll dann auch die Südfassade folgen, an der sich die Balkone der insgesamt 59 Seniorenwohnungen und der zwölf Personalwohnungen befinden. Derzeit beschäftigt Margot Hoffmann allerdings zunächst einmal die Front an der Olbersstraße, zumal der Frost im Bereich des Haupteingangs etliche Wegplatten aufgeworfen hat. Wenn die Lastwagen das Material für die Fassadensanierung angeliefert haben, möchte Hoffmann gern die große Wiese vor dem Haus und die Wege erneuern und verschönern. Anstelle der einheitlichen Rasenfläche stelle sie sich einen gestalteten Bereich mit Steingrotte und Pergolagang vor, sagt die Geschäftsführerin. Die Zuwegung würde sie gern in Zusammenarbeit mit der Stadt erneuern, denn die ist für den öffentlichen Gehweg zuständig. Möglich sei eine Asphaltierung der Fläche, weil der nächste Frost die Platten vermutlich wieder aufwerfen werde, meint Hoffmann.

Karin Vera Schmidt