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Süd Anderten feiert 1025. Geburtstag mit Schleusenfest
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Anderten feiert 1025. Geburtstag mit Schleusenfest
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13:13 24.06.2010
Jens erprobt seine Kräfte - und haut den Lukas. Quelle: Martin Steiner

Zu einem besonderen Anlass gehört auch eine festliche Garderobe: Dieser Ansicht waren offenbar auch die Organisatorinnen des Anderter Schleusenfestes, das traditionell von der Werbegemeinschaft Anderter Geschäftsleute (WAG) ausgerichtet wird. Passend zum 1025. Jubiläum des Stadtbezirks trugen die Damen Kleider, die an Trachten aus dem Jahr 985 erinnern sollten. In langen samtigen Kleidern und mit einem üppigen Kranz auf dem Kopf flanierten sie an der Hindenburgschleuse entlang und zogen damit viele Blicke auf sich. „Wir wollten etwas Originelles anziehen, das auch einen Bezug zum Stadtteil hat“, sagte die erste Vorsitzende der WAG, Katrin Lehmann-Pilarski.

Die Besucher hingegen legten weniger Wert auf traditionelle Gewänder. In legerer Freizeitkleidung ließen sich die zahlreichen Freizeitangebote auf dem Schleusenfest auch besser nutzen. Der kleine Jens Constantin etwa, der mit seiner Mutter Sabine Schröder-Winkler zum Fest gekommen war, verausgabte sich auf einem Bungee-Trampolin. „Ich will höher“, schrie er und machte Purzelbäume in der Luft.

Gemächlicher ging es beim Pony-Reiten zu. Die fünfjährige Louisa ließ sich auf einem braunen Wallach führen und entschloss sich danach kurzerhand, Reitstunden nehmen zu wollen. „Ich will das auch ganz allein können“, meinte sie. Da musste Besitzer Tom Fulsche lächeln. „Dann musst du zu mir nach Altwarmbüchen kommen“, erklärte Fulsche, der die Kinder und ihre ersten Reitversuche vom Rand der Wiese in der Kluft eines Cowboys mit Hut und Stiefeln beobachtete. Der Reitstallbesitzer hatte vier seiner geduldigsten Ponys mit nach Anderten genommen. „Das ständige Auf- und Absitzen macht nicht jedes Tier mit“, erläuterte er. „Daher nehme ich nur Pferde mit starken Nerven mit.“

Doch auch wer nicht Karussellfahren, Ponyreiten oder Trampolinspringen wollte, kam bei der 13. Auflage des Schleusenfestes voll auf seine Kosten. Manche nahmen einfach an der Hindenburgschleuse Platz, tranken ein kühles Bier, lauschten der Musik der Jagdhornbläser Hegering und ließen die Attraktionen an sich vorbeiziehen.

Stefanie Nickel

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