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Süd Baufirmen sind schneller als geplant
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Baufirmen sind schneller als geplant
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19:48 19.02.2010
Blickfang an der Elkartallee: Die bunte Fassade der Aula.
Blickfang an der Elkartallee: Die bunte Fassade der Aula. Quelle: Zgoll
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Beim Tag der Offenen Tür am Mittwoch, 24. Februar, können sich die Fünftklässler in spe und ihre Eltern ganz auf die Konzepte und Angebote der Elsa-Brändström-Schule konzentrieren. Das Schulgebäude, in dem sie nach den Sommerferien unterrichtet werden, wird dann ein anderes sein. Ende Juni zieht das Gymnasium in sein Stammhaus an der Elkartallee zurück. Wie berichtet, ist das Gymnasium derzeit in der ehemaligen Pädagogischen Hochschule an der Bismarckstraße untergebracht, weil sein Gebäudekomplex saniert und erweitert wird. Knapp elf Millionen Euro investiert die Stadtverwaltung in die Runderneuerung des Schulgebäudes.

Der strenge Winter macht die Arbeiten an den Außenfassaden gegenwärtig unmöglich. „Das ist aber noch kein Problem, weil im Innenbereich planmäßig gearbeitet wird“, sagt Stadtsprecher Klaus Helmer. Der Bau mache sogar schnellere Fortschritte als es der ursprüngliche Zeitplan vorsehe. Vor gut einem Jahr hatten die Sanierungsarbeiten begonnen; der Abschluss war zunächst für Oktober dieses Jahres vorgesehen. Aber dann entschieden sich Schulleitung und Schulverwaltung für einen kompletten Auszug aller 1060 Gymnasiasten. Die Mehrzahl kam in der Bismarckstraße unter; die Jahrgangsstufen 10 und 11 wurden ohnehin schon seit einigen Jahren in der Außenstelle des Gymnasiums in der Heinrich-Heine-Schule unterrichtet. Zurück blieb eine leere Gebäudehülle, was eine Sanierung „in einem Rutsch“ ermöglicht habe, sagt Helmer.

Die „Elsa“, wie die Schule von Lehrern und Schülern auch genannt wird, bekommt eine völlig neue Gebäudetechnik und eine moderne Dämmung. Künftig soll das Gebäude weniger Energie verbrauchen, auch die Heizkosten, die bislang rund 60 000 Euro im Jahr betrugen, sollen deutlich sinken. Die EBS wird auch für den Ganztagsbetrieb gerüstet. Dafür sollen in einem Anbau neue Gruppenräume entstehen. In dem neuen Trakt werden zudem eine Mensa und eine Cafeteria untergebracht. Die 1962 errichtete Schule wird behindertengerecht ausgebaut. Damit soll auch der Aulatrakt besser erreichbar sein.

Etwas länger dauert die Modernisierung der beiden Sporthallen. Dort sind die Arbeiten voraussichtlich erst im September abgeschlossen. „Im Sporttrakt haben wir mit Rücksicht auf die Sportvereine aber auch später begonnen“, erklärt Helmer. Letzter Akt der Sanierung ist schließlich die Umgestaltung des Außengeländes der Schule.

Der „Tag der offenen Tür“ beginnt am kommenden Mittwoch, 24. Februar, um 15.30 Uhr an der Bismarckstraße 2 mit dem Schnupperunterricht und der Präsentation der Fachbereiche. Um 18 Uhr beginnt eine allgemeine Informationsveranstaltung im Festsaal.

Marcel Schwarzenberger