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Süd Überraschungsbesuch beim 17. Döhrener Jazzfestival
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Überraschungsbesuch beim 17. Döhrener Jazzfestival
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00:17 07.06.2018
Durchgehend gute Musik: Das Jazzfestival am Fiedelerplatz. Quelle: Nele Schröder
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Döhren

Über den Fiedelerplatz klingen Jazzmelodien. Liebeslieder sind zu hören, aber auch experimentelle Stücke. Die Besucher klatschen begeistert. Bei 27 Grad sind rund 1500 Menschen zum 17. Döhrener Jazzfestival gekommen. Rund sechs Stunden lang spielten drei Bands Klassiker und Eigenkompositionen: die Kombo Hot4Jazz, die Hamelner Coffeehouse Jazzband und die Blackpoint Jazzmen.

Auf Bierbänken unter großen Sonnenschirmen ließen sich die Besucher Kaffee und Kuchen, Gegrilltes und Bier schmecken. Einige Paare tanzten, andere unterhielten sich angeregt. „Das hier ist so was wie Döhrens gute Stube“, sagt Reinhard Kramer, der Organisator des Festivals. „Hierher kommen jedes Jahr Jazzfreunde aus ganz Hannover. Mittlerweile sind wir das zweitgrößte Festival nach Swinging Hannover.“ „Hannover ist eine Jazzstadt“, sagte Oberbürgermeister Stefan Schostok, der dem Festival überraschend einen Besuch abstattete: Er schaute zum ersten Mal vorbei, sprach mit den Gästen – und genoss ein Stück Kuchen. „Die schönsten Feste sind die kleinen Feste in den Stadtteilen“, sagte Schostok.

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Sogar Oberbürgermeister Stefan Schostok ließ sich dieses Spektakel nicht entgehen.

Zum Abschluss taten sich die Bläser aller drei Gruppen in einer gemeinsamen Jamsession zusammen – und ernteten begeisterten Beifall. „Das beste Publikum ist das auf dem Döhrener Fiedelerplatz“, lobte einer der Musiker.

Von Nele Schröder